Die Leiterin des städtischen Lyzeums hat nach einem Skandal um den Ausschluss von Kindern von der Schule zurückgetreten.
Nach Angaben von ТСН: Die Leiterin des städtischen Lyzeums Nr. 109 Vitalija Poljakova, die im Zentrum eines Medienscandals wegen des Ausschlusses von Schülern von den Unterrichtsstunden stand, beschloss, aus eigenem Wunsch zurückzutreten.
Details der Entlassung und der Untersuchung
Gemäß den offiziellen Dokumenten reichte Poljakova am 16. Dezember ihren Rücktritt ein. Dies geschah nach einer langen dienstlichen Untersuchung, die aufgrund eines Vorfalls zu Beginn des Schuljahres eingeleitet wurde.
Nadija Leschik bemerkte, dass sich der Untersuchungsprozess verzögert hat, da die Vertreterin der Einrichtung oft krankgeschrieben oder im Urlaub war. Dies zwang die Ombudsfrau, sich an den Rentenfonds und den Nationalen Gesundheitsdienst der Ukraine (NSZU) zu wenden, um die Rechtmäßigkeit der Krankmeldungen zu überprüfen. Wie Leschik anmerkte, hätte der Arbeitgeber – die Bildungsverwaltung des Pechersk-RDA – eine solche Überprüfung einleiten müssen.
Wie der Konflikt begann
Wir erinnern daran, dass das aufsehenerregende Ereignis Anfang September 2025 stattfand. Damals veröffentlichten die Eltern der Schüler Videoaufnahmen, auf denen Vitalija Poljakova persönlich den Zugang zur Bildungseinrichtung für Kinder in Shorts blockierte. Sie hielt ihr Aussehen für "unangemessen" und forderte die Schüler auf, nach Hause zu gehen, um sich umzuziehen, bevor sie zum Unterricht kommen.
Solche Aktionen der Verwaltung riefen eine Welle der Kritik von Menschenrechtsaktivisten und der Elterngemeinschaft hervor, da die geltenden Gesetze der Ukraine den Ausschluss von den Unterrichtsstunden wegen eines nicht existierenden "Schul-Dresscodes" nicht vorsehen.
Heute erwartet das Lyzeum Nr. 109 die Ernennung eines neuen Leiters.
Früher erklärte die Direktorin der Einrichtung ihre Entscheidung mit Sicherheitsüberlegungen. Sie betonte, dass ihre Forderung nicht nur den Dresscode betrifft. Der Hauptgrund ist der Schutz der Kinder während Luftangriffen und möglicher Beschießungen. Ihren Worten zufolge sind entblößte Körperstellen im Fall von Verletzungen oder Kontakt mit Trümmern anfälliger.
Dieser Vorfall hat wichtige Fragen zur Sicherheit der Schüler in Bildungseinrichtungen sowie zur Rechtmäßigkeit des Handelns der Verwaltung in solchen Situationen aufgeworfen. Welche Veränderungen im Lyzeum nach dem Rücktritt von Poljakova stattfinden werden, bleibt eine Frage, die Aufmerksamkeit und Diskussion in der Gesellschaft erfordert.
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