Vorsicht im Garten: Diese Baumarten können zum Problem werden.
Risikobäume für den Garten
Nach Angaben von Novyny.live: Wer einen Garten plant oder besitzt, sollte sich der möglichen Risiken durch bestimmte Baumarten bewusst sein. Manche Gehölze können invasiv wuchern, giftig sein oder durch ihr Wachstum erheblichen Schaden anrichten. Arten, die häufig zur Begrünung eingesetzt werden, sind nicht immer unbedenklich und können das ökologische Gleichgewicht stören oder sogar eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen.
Kategorien problematischer Bäume
Zu den beeindruckenden, aber problematischen Riesen zählt beispielsweise die Sequoia, die bis zu 90 Meter hoch werden und Jahrtausende alt werden kann. Ihre langfristigen Auswirkungen auf das Grundstück sind auf begrenztem Raum oft nicht kalkulierbar. Auch andere große Bäume wie die Coulter-Kiefer bergen Risiken: Ihre Zapfen können ein Gewicht von 2-3 Kilogramm erreichen und stellen damit ein Sicherheitsrisiko dar.
Besonders gefährlich sind giftige Arten wie der Manchineelbaum. Sein Saft verursacht schwere Verätzungen und seine Früchte sind toxisch, was ihn für Menschen und Tiere gleichermaßen bedrohlich macht. Ebenfalls hochgiftig in allen Pflanzenteilen ist die Eibe, die das Toxin Taxin enthält und bei der Pflanzung große Vorsicht erfordert.
Eine weitere Kategorie bilden invasive Arten, die andere Pflanzen verdrängen. Die Australische Kiefer breitet sich beispielsweise rasend schnell aus und kann so die Biodiversität erheblich reduzieren. Die durch Selbstaussaat stark wuchernde Erle kann große Flächen dominieren und einheimischen Arten Probleme bereiten. Auch die Ligusterart *Ligustrum sinense* fruchtet überreich, ist nach der Etablierung nur schwer zu entfernen und entzieht sich so jeder Kontrolle. Der Europäische Stechpalme (*Ilex aquifolium*) wird in vielen Regionen ebenfalls invasives Potenzial zugeschrieben, was Gärtner beachten sollten.
Selbst beliebte Gartenpflanzen sind nicht frei von Tücken: Der Leyland-Zypresse, oft als Heckenpflanze genutzt, ist anfällig für diverse Krankheiten. All diese Faktoren unterstreichen, wie wichtig es ist, sich über die Eigenschaften von Bäumen zu informieren, bevor man sie pflanzt. Eine fundierte Artenauswahl hilft, spätere Risiken für das Grundstück und die Gesundheit zu vermeiden.
Das Wissen um problematische Baumarten ist entscheidend für einen gesunden Garten und den Erhalt der Artenvielfalt.
Gärtner, die diese Aspekte von Anfang an berücksichtigen, können sich viele Ärgernisse ersparen. Angesichts der zunehmenden ökologischen Veränderungen und der Verdichtung von Siedlungsräumen gewinnt der Austausch über sichere und nachhaltige Lösungen im Gartenbau weiter an Bedeutung.
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