Russland hat zum ersten Mal eine „Oreschnik“ in der Nähe von Lwiw eingesetzt: Warum man sich nicht darüber lustig machen sollte.

Russland hat zum ersten Mal eine „Oreschnik“ in der Nähe von Lwiw eingesetzt: Warum man sich nicht darüber lustig machen sollte
Russland hat zum ersten Mal eine „Oreschnik“ in der Nähe von Lwiw eingesetzt: Warum man sich nicht darüber lustig machen sollte

Warnung vor der Bedrohung durch Russland

Nach Angaben von ТСН: Witze über den misslungenen Angriff mit dem „Oreschnik“, den russische Terroristen in der Nacht des 9. Januar in der Nähe von Lwiw durchführten, sind unangemessen und sogar gefährlich. Es ist falsch, den Feind zu unterschätzen – das zeugt von Kurzsichtigkeit.

Diese Warnung äußerte der stellvertretende Kommandeur des Dritten Armeekorps, Oberstleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Maxim Zhorin.

Er wies darauf hin, dass zu Beginn des Krieges bei den Ukrainern eine falsche Vorstellung von der Schwäche der russischen Truppen aufgrund der qualitativen Zusammensetzung der durchschnittlichen Infanterie der Besatzungsarmee entstanden ist.

„Die Russen können die Qualität durch Quantität, Waffen und Versorgung ausgleichen. Man muss sich nur das Niveau der Entwicklung von Drohnentechnologien und die Anzahl ihrer Nutzung durch die russische Armee ansehen. Und sich über den ungeschickten „Oreschnik“ im Kontext landesweiter Stromausfälle lustig zu machen, ist zumindest ziemlich seltsam“, bemerkte Zhorin.

Der Offizier betonte, dass Russland seit 12 Jahren Krieg gegen die Ukraine führt, von denen 4 Jahre eine Zeit extrem aktiver und großangelegter Kampfhandlungen sind.

„Sie entwickeln Technologien, verbessern ihre Taktik, und leider drängen sie voran. Ich persönlich sehe darin nichts Lustiges“, fasste er zusammen.

Zur Erinnerung: Am 9. Januar etwa um Mitternacht hat Russland erstmals im Krieg mit einem „Oreschnik“ in der Nähe von Lwiw angegriffen. Laut Militär bewegt sich diese Rakete mit einer Geschwindigkeit von etwa 13.000 km/h auf einer ballistischen Flugbahn, was eine „sehr hohe Geschwindigkeit“ ist.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte, dass Russland bewusst einen Raketenangriff mit dem „Oreschnik“ in der Nähe der Grenzen der Europäischen Union auf das Gebiet von Lwiw verübt hat.

Dieses Ereignis unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, die von den russischen Streitkräften ausgeht. Die Offensivaktionen des Aggressors und der Einsatz neuer Technologien werden immer aktueller. Die Ukraine muss wachsam bleiben und sich auf Komplikationen an der Front vorbereiten, da der Krieg bereits seit über einem Jahrzehnt andauert und der Feind keine Anzeichen von Schwäche zeigt.


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