Das Gericht bestrafte die Mutter eines Participants des Skandals in der Diskothek: die Summe ist die gleiche wie für den Sohn.
Nach Angaben von ТСН: Das Kalusch Stadt- und Bezirkgericht befand die Mutter eines der Teilnehmer des Vorfalls in der Jugendsdiskothek für schuldig, ihre elterlichen Verpflichtungen zu vernachlässigen und verhängte eine Geldstrafe von 1700 Hrywnja.
Es handelt sich um einen minderjährigen Jungen, der zum Zeitpunkt des huliganistischen Vorfalls noch keine 16 Jahre alt war. Der Skandal erregte Aufmerksamkeit, nachdem im Internet ein Video veröffentlicht wurde, in dem zwei Jugendliche "sexuelle Handlungen imitierten, indem sie abwechselnd aufeinander saßen", während einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Jugendliche stattfand, deren Ziel es war, Spenden für die Streitkräfte der Ukraine zu sammeln.
Die Verantwortung der Eltern für die Erziehung
Das Gericht stellte fest, dass der Sohn dieser Frau am 18. Oktober einen leichten Hooliganismus im Gebäude des Kulturhauses "Jungend" in Kalusch begangen hatte. Dies stellte die Grundlage für die Bestrafung der Mutter aufgrund der Vernachlässigung ihrer elterlichen Pflichten dar (Abs. 3 Art. 184 KAP).
Während der Sitzung des Gerichts gestand die Frau vollständig ihre Schuld ein und bat darum, ihr keine strengen Sanktionen aufzuerlegen. Infolgedessen wurde sie mit 1700 Hrywnja bestraft, zu denen weitere über 600 Hrywnja Gerichtskosten hinzukamen. Sollte die Geldstrafe innerhalb von 15 Tagen nicht bezahlt werden, wird sich ihr Betrag auf 3400 Hrywnja verdoppeln.
Das Schicksal des zweiten Teilnehmers und die Position der Organisatoren
Der zweite Teilnehmer des Vorfalls ist ebenfalls minderjährig, war jedoch zum Zeitpunkt der Hooliganhandlung 16 Jahre alt. Laut Gesetz tragen solche Personen die administrative Verantwortung für ähnliche Verstöße. Nach Informationen von Quellen fällte das Gericht vor mehr als zwei Wochen eine Entscheidung hinsichtlich des zweiten Jugendlichen und verhängte über ihn eine Geldstrafe von 51 Hrywnja.
Die Organisatoren der Veranstaltung — der Jugendrat von Kalusch — kommentierten diesen Vorfall.
„Sobald die Situation bemerkt wurde, griffen die Organisatoren sofort ein, stoppte die Handlungen und führten die Personen aus dem Raum. Wir bedauern aufrichtig, dass ein solches Verhalten stattgefunden hat — es trübte die Atmosphäre des Abends, in den viel Mühe und Gutes gesteckt wurde,"
— berichtete der Jugendrat von Kalusch.
Die Organisatoren wiesen auch darauf hin, dass sie den Jungen angeboten hatten, sich öffentlich zu entschuldigen, doch sie lehnten ab, was auf "Unwillen hinweist, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen".
Dieser Vorfall hat eine öffentliche Diskussion über die Verantwortung der Eltern für die Erziehung ihrer Kinder und die Etikette beim Verhalten bei Jugendveranstaltungen ausgelöst. Die Teilnehmer und Organisatoren der Veranstaltung sind von dem Vorfall perplex, da das Ziel solcher Wohltätigkeitsaktionen die Unterstützung wichtiger Initiativen ist und nicht das Schaffen von Skandalen. Die Situation weist erneut auf die Notwendigkeit hin, das Verhalten junger Menschen bei solchen Ereignissen zu kontrollieren.
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