Nachtangriff auf Kremenchuk: Wie die Bewohner den massiven Angriff überstanden haben.

Nachtangriff auf Kremenchuk: Wie die Bewohner den massiven Angriff überstanden haben
Nachtangriff auf Kremenchuk: Wie die Bewohner den massiven Angriff überstanden haben

Nach Angaben von ТСН: In der Nacht zum 7. Dezember führten russische Besatzer einen massiven Luftangriff auf Kremenchuk in der Region Poltawa durch.

Die Situation in Kremenchuk

Die Anwohner teilen ihre erschreckenden Eindrücke von diesem Angriff. Eine der Bewohnerinnen, Valentina Kurochka, berichtete:

„Sehr, sehr gruselig. Und wohin sollen wir gehen. ... weit entfernt ist der Luftschutzbunker, und alle sind mit Stöcken, mit Krücken. Wie können wir rennen? Von Mitternacht bis 3 Uhr — zuerst langsam, dann immer schneller (man hört den Beschuss — Anm. d. Red.). Und stellen Sie sich den Hype vor. Im Erdgeschoss sitzen Menschen auf Bänken, wir stehen in den Fluren zwischen den Wänden.“

Eine weitere Bewohnerin, Frau Wiera, die aus dem zerstörten Bachmut nach Kremenchuk gezogen ist, erzählte, wie sie in der Nacht vom Dröhnen der russischen „Schahids“-Drohnen geweckt wurde.

„Wir sind nach unten gegangen. Wir haben das Licht ausgeschaltet, dann schalteten wir nach und nach die Heizung aus, dann das Wasser. Und so saßen wir bis 03:00 Uhr im Erdgeschoss. Es ist schrecklich. Das Gefühl, dass ich wieder in meiner Stadt bin.“

Am Morgen gibt es in dem Wohnheim, in dem Frau Wiera wohnt, weder Heizung noch Wasser.

Wiederaufbau der Stadt

Nach dem massiven Schlag gegen die Infrastruktur Kremenchuks wurden Strom-, Wasser- und Heizungsunterbrechungen festgestellt. Der Bürgermeister der Stadt versicherte, dass an der Beseitigung der Folgen des Angriffs und der schrittweisen Wiederherstellung der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung gearbeitet wird.

Dieser Angriff wurde zu einem weiteren Kapitel im langwierigen Konflikt, den die Ukraine durchlebt. Menschen, die unter dem Beschuss gelitten haben, versuchen, ihr alltägliches Leben wiederherzustellen, jedoch wirken sich die infrastrukturellen Probleme weiterhin auf ihre Stabilität aus. Die Behörden arbeiten weiterhin an der Wiederherstellung kritischer Systeme, um die Bewohner in diesen schweren Zeiten zu unterstützen.


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