Drohnenangriff auf Moskau: Luftverkehrskollaps hat die Maschine des armenischen Premierministers aufgehalten.
Nach Angaben von ТСН: Der nächtliche Drohnenangriff auf Russland führte zur vorübergehenden Schließung des Luftraums über Moskau, was zu schwerwiegenden Störungen in der zivilen Luftfahrt führte. Die Notlage, insbesondere die Verspätung des Flugs des armenischen Premierministers, war nur „die sichtbare Spitze“ eines umfassenden Luftverkehrskollapses.
Luftfahrtexperte Konstantin Krivolap ist der Ansicht, dass während des nächtlichen Drohnenangriffs über Moskau Beschränkungen eingeführt wurden, die sofort die Funktionsweise der Flughäfen beeinträchtigten.
Der Kollaps ist weit über einen einzelnen Flug hinaus
Seinen Aussagen zufolge ist der Vorfall mit dem Flugzeug des armenischen Premierministers nur die Spitze des Eisbergs. Ein echtes Zeugnis für systemische Probleme war das großflächige Versagen von Flugplänen, Stornierungen und Verspätungen vieler Flüge an den Moskauer Flughäfen.
„Es wird gesagt, dass es sich jetzt um den stärksten Kollaps handelt und die Luftalarmsituation über 5 - 6 Stunden anhielt, und in dieser Zeit wurden viele Flüge storniert,“
— bemerkte Krivolap. Er fügte auch hinzu, dass bei solchen Angriffen nicht nur die Anzahl der gestarteten Drohnen, sondern auch die Genauigkeit der Schläge sowie die Erschöpfung der russischen Luftabwehr (Luftabwehr) entscheidende Faktoren sind.
Fragen zur Effizienz der Luftabwehr
Die russischen Behörden behaupten, dass sie eine „100-prozentige Abfangrate“ aller Ziele erreichen. Der Experte steht solchen Aussagen jedoch skeptisch gegenüber.
„Die Russen behaupten, dass sie 100% abschießen. Ehrlich gesagt glaube ich das nicht wirklich. Wir erwarten offizielle Bestätigungen,“
— betonte Krivolap. Seinen Aussagen zufolge können endgültige Schlussfolgerungen zur Effektivität des Angriffs und dessen tatsächlichen Auswirkungen auf Russland nur nach Erhalt von Bestätigungen über die Absturzorte der Trümmer und mögliche Treffer von Objekten getroffen werden, die das wahre Ausmaß des Schlags und die Bedingungen der Erschöpfung der russischen Luftabwehr zeigen können.
Es ist auch zu beachten, dass in der Nacht vom 11. Dezember Drohnen Veliky Novgorod angreifen, wo es zu einem Brand in einem Chemiewerk kam, das Düngemittel und Industrieprodukte herstellt.
Infolge des Angriffs auf Moskau und die Region Moskau am 11. Dezember konnte das Flugzeug mit dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan nicht in der russischen Hauptstadt landen und musste auf einen alternativen Flughafen umgeleitet werden.
Diese Situation mit den Drohnen hat nicht nur Auswirkungen auf einzelne Flüge, sondern weist auch auf schwerwiegende Probleme im Sicherheitssystem des Luftraums Russlands hin. Die Ereignisse verdeutlichen die Bedeutung der Qualität der Luftabwehr und der Bereitschaft auf neue Herausforderungen.
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