Nächtlicher Angriff auf Dnipro: Zwölf Tote, darunter zwei Kinder, und 37 Verletzte.
Tragödie in Dnipro
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 2. Juni 2023 traf ein massiver russischer Angriff die Stadt Dnipro. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben, zwei von ihnen waren Kinder. 37 weitere Personen erlitten Verletzungen. Der Beschuss verursachte schwere Schäden an mehreren Wohnblocks.
Drei Mehrfamilienhäuser wurden teilweise zerstört, mehr als 40 Wohngebäude erlitten Beschädigungen. Derzeit werden 22 Verletzte in Krankenhäusern der Oblast Dnipropetrowsk behandelt, vier von ihnen schweben in kritischem Zustand. Laut offiziellen Angaben setzte die russische Armee bei dem kombinierten Großangriff insgesamt 729 Waffensysteme ein.
Stimmen der Anwohner
Betroffene schildern die Ereignisse jener Nacht.
„Als die erste Rakete einschlug, wachte ich auf. Beim zweiten Einschlag zersprangen bereits die Scheiben in meiner Tür“, berichtete Ljudmyla.Ein anderer Zeuge, Wolodymyr, ergänzte: „Das Wohnheim und das nächste Haus – dort im Eckeingang ist alles bis zum zweiten Stock zerstört.“
Dieses Unglück verdeutlicht einmal mehr die verheerenden Folgen militärischer Gewalt für die Zivilbevölkerung. Die Behörden und Rettungskräfte arbeiten daran, die Schäden zu beseitigen und den Opfern zu helfen.
Der Vorfall reiht sich in den anhaltenden Konflikt in der Ukraine ein, der seit 2014 andauert. Attacken auf zivile Ziele, wie jene in Dnipro, lösen internationale Besorgnis und Verurteilung aus, da sie enorme Verluste unter der Zivilbevölkerung verursachen. Die betroffenen Städte und Gemeinden fordern weiterhin Unterstützung für den Wiederaufbau der Infrastruktur und Hilfe für diejenigen, die durch den Krieg Verluste erlitten haben.
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