Tödlicher Drohnenangriff auf Saporischschja: Zwei Tote und neun Verletzte, darunter ein Kind.

Tödlicher Drohnenangriff auf Saporischschja: Zwei Tote und neun Verletzte, darunter ein Kind
Tödlicher Drohnenangriff auf Saporischschja: Zwei Tote und neun Verletzte, darunter ein Kind

Angriff auf Saporischschja am 22. Juni 2023

Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 22. Juni 2023 griffen russische Streitkräfte die Stadt Saporischschja mit Kampfdrohnen an. Dabei kamen zwei Frauen ums Leben, neun Menschen wurden verletzt – unter ihnen ein elfjähriger Junge. Zwei Wohnhäuser brannten vollständig nieder, mehr als 15 weitere Gebäude wurden beschädigt. Die Attacke begann gegen 23 Uhr und zog sich über den gesamten Tag hin.

Eine der Drohnen schlug in eine Hauswand ein und löste eine heftige Explosion aus. Insgesamt forderte der Angriff drei Todesopfer und zehn Verletzte. Parallel dazu beschossen russische Einheiten 42 Ortschaften in der Region Saporischschja. Besonders betroffen war die Zivilbevölkerung: Viele Bewohner wurden in ihren Häusern überrascht, als sie sich bereits zur Ruhe gelegt hatten.

Stimmen aus der betroffenen Nachbarschaft

Anwohner berichteten von ihren Erlebnissen.

„Wir wollten gerade schlafen gehen, da hörten wir das Dröhnen einer Drohne – und dann eine Explosion. Rauch, Staub, Feuer … Die Türen waren blockiert, wir mussten durch die Fenster klettern. Meine Frau liegt im Krankenhaus. Sie hat Rippenbrüche und Splitterverletzungen“, erzählte Wolodymyr.
Ein weiterer Bewohner namens Heorhij schilderte:
„Ich wollte mich gerade hinlegen, da krachte es. Ich warf mich auf den Teppich und schützte meinen Kopf. Über meinem Bett wurde die Fensterscheibe herausgedrückt.“

Dieser Angriff ist ein weiteres Kapitel der Eskalation in der Region, bei dem russische Truppen gezielt zivile Ziele ins Visier nehmen. Die Umstände der Tragödie lösen bei der lokalen Bevölkerung tiefe Besorgnis aus, die unter den Folgen der Kampfhandlungen leidet. Die humanitäre Lage in Saporischschja und der gesamten Ukraine bleibt angespannt, da die militärischen Aktionen unvermindert anhalten.

Die anhaltenden Gefechte fordern weiterhin einen hohen Tribut unter der Zivilbevölkerung. Dieser Vorfall verdeutlicht die schwerwiegenden humanitären Konsequenzen des Konflikts, der das Leben von Tausenden Menschen beeinträchtigt. Das anhaltende Ausmaß an Gewalt und Beschuss zeigt, dass eine friedliche Lösung des Konflikts nach wie vor in weiter Ferne liegt, während die Bewohner der Region täglich unter den Kriegsfolgen zu leiden haben.


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