Nächtliche Angriffswelle: Ukraine schießt 123 Drohnen ab, sechs Oblaste unter Beschuss – Zivilisten sterben und werden verletzt.
Angriffswelle auf ukrainische Regionen
Nach Angaben von Espreso.tv: In den vergangenen Tagen haben russische Truppen wiederholt Städte und Dörfer in sechs Gebieten der Ukraine angegriffen: Saporischschja, Sumy, Dnipro, Cherson, Mykolajiw und Tschernihiw. Dabei wurden viele Menschen getötet oder verletzt, Wohnhäuser und Infrastruktur beschädigt. Die ukrainische Flugabwehr konnte in der Nacht zum 27. Juli 123 Drohnen abschießen, die für Attacken vorgesehen waren. Dennoch schlugen Raketen und Bomben ein.
Schäden und Verletzte im Detail
In Saporischschja zerstörte eine gelenkte Fliegerbombe ein Einfamilienhaus. Ein 67-jähriger Mann kam ums Leben. Die Rettungskräfte befreiten einen 22-jährigen jungen Mann aus den Trümmern; laut Bürgermeister Iwan Fedorow bestehe für ihn
keine Lebensgefahr mehr. Ein russischer Drohnenangriff traf zudem eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus; dabei wurden eine 53-jährige Frau und ein 52-jähriger Mann verletzt.
Die Gemeinde Sumy wurde durch sieben gelenkte Bombenangriffe getroffen, bei denen fünf Personen verletzt wurden. In Dnipro gab es mehr als 20 Attacken auf die Stadt und drei Landkreise; zwei Menschen wurden verletzt. Oleksandr Hantscha, ein Vertreter der örtlichen Verwaltung, berichtete, dass
ein Industriebetrieb, mehrere Wohnblocks, Geschäfte und Autos zerstört oder schwer beschädigt wurden.
- Im Kreis Nikopol erlitten ein sechsjähriger Junge und eine 59-jährige Frau Verletzungen; ihr Gesundheitszustand wird nicht näher genannt.
- In der Oblast Cherson beschoss die russische Armee 32 Ortschaften. Sieben Personen wurden verletzt.
- In der Oblast Mykolajiw griffen die russischen Streitkräfte die Hafeninfrastruktur an, beschädigten drei zivile Schiffe. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen; Heorhij Reschetilow vom örtlichen Krankenhaus gab an, dass
sein Zustand kritisch sei
. - In Tschernihiw wurden bei einem Angriff auf einen Supermarkt 12 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert, vier von ihnen in schwerem Zustand, so Wjatscheslaw Tschaus.
Die Angriffe zeigen, dass die russische Aggression unvermindert anhält und weiterhin gezielt zivile Ziele trifft. Die internationale Gemeinschaft muss die Ukraine weiter unterstützen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu erhöhen.
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