Zehn Tote bei Versenkung des Frachters GOLDEN LEO durch russischen Raketenangriff.

Zehn Tote bei Versenkung des Frachters GOLDEN LEO durch russischen Raketenangriff
Zehn Tote bei Versenkung des Frachters GOLDEN LEO durch russischen Raketenangriff

Das Unglück der GOLDEN LEO

Nach Angaben von Espreso.tv: Am 19. Juli wurde das unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrende Schiff GOLDEN LEO im Schwarzen Meer von russischen Raketen getroffen. Die Besatzung beförderte eine Ladung Mais, die noch nicht gelöscht worden war. Die Angreifer feuerten drei Raketen vom Typ Ch-59/Ch-69 ab; eine davon traf den Aufbau des Frachters. Das Schiff sank innerhalb von 30 Minuten, nachdem es in einer Wassertiefe von 22 bis 24 Metern getroffen worden war. Zehn Seeleute kamen ums Leben, ein Brand brach an Bord aus. Zunächst war von fünf Toten und fünf Vermissten die Rede, später bestätigte sich die höhere Opferzahl. Acht Besatzungsmitglieder konnten evakuiert und in Krankenhäuser in Odessa gebracht werden. Die Behörden haben die Lage nach eigenen Angaben unter Kontrolle.

Gefahren für Handelsschiffe im Kriegsgebiet

Dieser Vorfall verdeutlicht die wachsende Bedrohung für zivile Schiffe während militärischer Auseinandersetzungen, insbesondere im Schwarzen Meer. Dort gefährden aktive Kampfhandlungen nicht nur das Leben von Seeleuten, sondern auch die Sicherheit des internationalen Seeverkehrs. Die Versenkung der GOLDEN LEO könnte eine neue Debatte über den Schutz der Schifffahrt in der Region und über notwendige internationale Reaktionen auf solche Angriffe auslösen. Erneut wird offensichtlich, wie verletzlich Handelsschiffe in Konfliktgebieten sind – ein Problem, das bereits mehrfach von internationalen Organisationen angesprochen wurde.


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