26. Juli: Letzte verbliebene Tankstelle auf der Route Charkiw–Kiew zerstört – sämtliche Stationen vernichtet.
Versorgung mit Treibstoff auf der Strecke Charkiw–Kiew zusammengebrochen
Nach Angaben von Espreso.tv: Oleksandr Skoryk, Abgeordneter im Oblastrat Charkiw, informierte über die desolate Lage an der Fernstraße von Charkiw nach Kiew. Seinen Angaben zufolge sind sämtliche Tankstellen entlang dieser Route, insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Charkiw und Poltawa, vollständig zerstört. Die letzte noch funktionierende Station in der Siedlung Walki wurde am 26. Juli getroffen. Die Strecke ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Ukraine.
Landesweit wurden bereits über 200 Tankstellen zerstört, mehr als 80 davon allein in Charkiw und der umliegenden Region. Diese Entwicklung ist eine direkte Folge der anhaltenden Angriffe, auf die auch der Präsidentenberater Serhij Beskrestnow hingewiesen hatte. Er benannte die Gebiete, die besonders gefährdet sind.
Aktuell gibt es auf der gesamten Strecke von Charkiw nach Kiew, genauer gesagt von Charkiw bis Poltawa, keine einzige funktionsfähige Tankstelle mehr.
Oleksandr Skoryk
Skoryk führte weiter aus: „Wir leben, wir kämpfen, wir führen Krieg“ – ein Satz, der die extremen Bedingungen widerspiegelt, unter denen die Bewohner der Region derzeit existieren müssen. Die Tankstellenkrise auf der Route sei nur ein Teil eines viel größeren Problems der Sicherheit und Infrastruktur in der Ukraine.
Die Auswirkungen des Tankstellenmangels
Der Wegfall aller Tankstellen hat schwerwiegende Konsequenzen für die Verkehrsinfrastruktur und die Treibstoffversorgung in der Region. Der fehlende Zugang zu Benzin und Diesel auf wichtigen Routen erschwert sowohl die Mobilität der Zivilbevölkerung als auch die Bewegungen militärischer Einheiten. In dem anhaltenden Konflikt wird die Sicherstellung der Treibstoffversorgung zu einer lebenswichtigen Aufgabe für die von Angriffen betroffenen Gebiete.
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