Angriff in der Nacht zum 2. Juni: Experte analysiert Moskaus Schwerpunkt und die Abwehrquote.

Angriff in der Nacht zum 2. Juni: Experte analysiert Moskaus Schwerpunkt und die Abwehrquote
Angriff in der Nacht zum 2. Juni: Experte analysiert Moskaus Schwerpunkt und die Abwehrquote

Russischer Angriff auf die Ukraine am 2. Juni 2023

Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 2. Juni 2023 griff Russland die Ukraine mit über 70 Raketen an. Der Luftfahrtexperte Bohdan Dolinze bewertete diesen Angriff und hob den Einsatz von ballistischen Raketen und Drohnen hervor. Von den 73 abgefeuerten Raketen waren 41 ballistische Geschosse. Laut Dolinze setzte der Feind bei dieser Attacke gezielt auf ballistische Waffen, um die ukrainische Luftabwehr zu überfordern.

Zum Bestand russischer Raketen

Der Experte wies darauf hin, dass Russland über einen Vorrat von 700 bis 900 ballistischen und aeroballistischen Raketen verschiedener Typen verfügen könnte. In den vergangenen Jahren habe die russische Armee zudem eine gewisse Anzahl an Zirkon-Raketen gehortet. Die Erfolgsrate bei der Abwehr der Raketen lag während des Angriffs unter 50 Prozent. Dolinze betonte:

„Beim Angriff am 2. Juni kam eine erhebliche Menge an Raketen zum Einsatz – mehr als 70 Stück. Leider lag die Abwehrquote bei unter 50 Prozent.“ – Bohdan Dolinze

Darüber hinaus lenkte der Fachmann die Aufmerksamkeit auf die Anzahl der vom Gegner eingesetzten Drohnen. Er merkte an, dass die Zahl der feindlichen Drohnen mit großer Reichweite weiterhin beträchtlich sei. Bemerkenswert ist auch, dass die monatliche Produktionskapazität von Lockheed Martin für PAC-3-Raketen bei etwa 60 Stück liegt. Diese Faktoren verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch Russland für die Ukraine, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz moderner Technologien in Kampfhandlungen.

Der Angriff vom 2. Juni ist ein weiteres Zeichen für die zunehmende militärische Aktivität Russlands in der Region und unterstreicht die Dringlichkeit, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu stärken. Die niedrige Abwehrquote macht deutlich, dass die Luftabwehrsysteme verbessert werden müssen, um die Folgen künftiger Attacken zu mildern. Zudem zeigt der intensive Drohneneinsatz, wie sich die feindliche Taktik weiterentwickelt – eine Herausforderung, auf die sich die ukrainischen Streitkräfte einstellen müssen.


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