Deutschland im Stillstand: Zweitägiger Massenstreik legt Verkehr lahm.
Massenprotest im öffentlichen Nah- und Fernverkehr
Nach Angaben von Novyny.live: Ein zweitägiger Streik hat am 27. und 28. Februar 2026 den öffentlichen Verkehr in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen gebracht. Die von der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes organisierte Arbeitsniederlegung betrifft Busse, Straßenbahnen und Züge in den meisten Bundesländern. Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich rund 100.000 Beschäftigte aus etwa 150 Verkehrsunternehmen an dem Ausstand. Solche flächendeckenden Streiks sind ein deutliches Zeichen für die angespannte Lage in Tarifverhandlungen.
Die Folgen für Pendler und Reisende sind massiv, da der Großteil des öffentlichen Verkehrs stillsteht. Als einziges Bundesland bleibt Niedersachsen von den Streikmaßnahmen verschont. Bereits ein eintägiger Warnstreik in der jüngeren Vergangenheit hatte zu Verspätungen für über 140.000 Passagiere geführt – ähnliche Auswirkungen werden nun erwartet.
Weitere Streikdrohungen in Europa
Die Unruhe im Verkehrssektor beschränkt sich nicht auf Deutschland. Auch in anderen europäischen Ländern sind Arbeitsniederlegungen geplant. In Italien werden die Beschäftigten der Flugsicherung Enav am 7. März zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die Arbeit niederlegen. In Belgien ist für den 12. März ein 24-stündiger Generalstreik im Luftverkehrssektor angekündigt. Diese Aktionen könnten die Reiseplanung in Europa zusätzlich erschweren.
Die aktuellen Proteste in Deutschland sind Teil einer europaweiten Bewegung, in der Beschäftigte für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne kämpfen. Angesichts der angekündigten Streiks in Italien und Belgiah drohen weitere Beeinträchtigungen für das europäische Verkehrsnetz. Die Entwicklung dieser Arbeitskämpfe wird zeigen, wie stabil die Transportsysteme in der nahen Zukunft sein werden.
Lesen Sie auch
- 70.000 Dollar für ein Denkmal: Wer finanzierte die Bulgakow-Statue in Kiew?
- Ukraine verschärft Strafen für Temposünder und regelt E-Scooter-Verkehr neu
- Bis zu 16 Stunden täglich im Einsatz: So arbeiten die Meldegruppen der ukrainischen Rekrutierungsbehörden
- Überraschung für Autofahrer in der Ukraine: Wann die Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt ist
- Militärverwaltung rechtfertigt Vorgehen: Bauarbeiter-Vorfall und Schüsse in Czernowitz neu bewertet
- Neue Leistungen für Menschen mit Behinderungsgrad 3: Das ändert sich 2026 in der Ukraine

