Deutschland und seine Verbündeten bereiten ein neues Paket militärischer Hilfe für die Ukraine in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz gab bekannt, dass ein neues Paket militärischer Hilfe für die Ukraine in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vorbereitet wird. Er äußerte sich dazu vor einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin. Das Hilfspaket wird gemeinsam mit Belgien, Dänemark und Norwegen geschnürt und soll bis Ende 2024 bereitgestellt werden. Es wird verschiedene militärische Systeme umfassen, wie die Luftverteidigungssysteme IRIS-T und Skynex, Flugabwehrgeschütze vom Typ „Gepard“, Haubitzen, Selbstfahrlafetten, Panzerfahrzeuge, Kampfdrohnen, Radarsysteme und Munition.
Scholz betonte, dass Deutschland der zweitgrößte Lieferant militärischer Hilfe für die Ukraine ist und aktiv zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung beiträgt. Er wies auch darauf hin, dass im Haushalt der Bundesrepublik für das kommende Jahr 4 Milliarden Euro für direkte bilaterale Hilfe an die Ukraine vorgesehen sind. Zusätzlich erinnerte Scholz an die Vorbereitung eines langfristigen Kredits der G7-Länder und der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Dollar, der aus den Einnahmen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zurückgezahlt werden soll.
Es ist wichtig zu beachten, dass Deutschland Anfang September bereits 17 IRIS-T Luftverteidigungssysteme für die Ukraine bestellt hat, und Anfang Oktober gab das Verteidigungsministerium der Bundesrepublik Deutschland bekannt, dass neue mittel- und kurzstreckige IRIS-T Luftverteidigungssysteme an die Ukraine übergeben wurden.
Während der Pressekonferenz mit Selenskyj stimmte Scholz auch der Idee zu, dass Russland am nächsten „Weltgipfel“ teilnehmen sollte.
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