Nächste Runde der Ukraine-Gespräche in zehn Tagen: Bilanz des Genfer Treffens.

Nächste Runde der Ukraine-Gespräche in zehn Tagen: Bilanz des Genfer Treffens
Nächste Runde der Ukraine-Gespräche in zehn Tagen: Bilanz des Genfer Treffens

Präsident Zelenskyj berät mit Verhandlungsteam

Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. Februar hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Delegation empfangen, die über die Ergebnisse der trilateralen Konsultationen in Genf vom 17. und 18. Februar berichtete. An diesen Gesprächen waren Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA beteiligt. Selenskyj merkte an, dass es in der militärischen Untergruppe zwar konstruktive Ansätze gebe, die politischen Fragen – insbesondere jene, die den Osten der Ukraine betreffen – jedoch weiterhin äußerst sensibel seien.

Kernpunkte der Diskussion

In der politischen Untergruppe wurden die Themen Donezk und Luhansk sowie territoriale Fragen erörtert. Der Präsident stellte klar:

„In der politischen Untergruppe sind die Fragen zur Ostukraine erneut heikel. Die Fragen zum Donbas, die territorialen Fragen. Hier wurde bisher noch kein konstruktiver Weg gefunden.“

Trotz einiger positiver Bewegungen im militärischen Bereich räumte Selenskyj ein: „Dass bisher niemand eine positive Entwicklung in den territorialen Fragen sieht, das sind ebenfalls Fakten, die wir anerkennen müssen.“

Neuen Informationen zufolge sind weitere Verhandlungen zwischen den Seiten innerhalb der nächsten zehn Tage geplant. Dies soll Raum bieten, um wichtige humanitäre Angelegenheiten und andere zu lösende Aspekte weiter zu besprechen. Die Ergebnisse der vorangegangenen Gespräche in Genf zeigen indes, dass weiter an einem Konsens zwischen allen Beteiligten gearbeitet werden muss.

Das Treffen unterstreicht die Bedeutung des trilateralen Dialogs für die Beilegung des Konflikts in der Ostukraine, bei dem die Frage der territorialen Integrität des Landes zentral bleibt. Die vorherigen Konsultationen in Genf machten deutlich, dass trotz einiger Fortschritte im militärischen Bereich die politischen Aspekte nach wie vor erhebliche Anstrengungen für einen Kompromiss erfordern. Die anstehenden Gespräche könnten entscheidend dafür sein, die humanitäre Lage zu verbessern und Stabilität in der Region zu schaffen.


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