Neues EES-System an der Grenze zur EU: Was die Ukrainer ab dem 3. November erwarten können.

Neues EES-System an der Grenze zur EU: Was die Ukrainer ab dem 3. November erwarten können
Neues EES-System an der Grenze zur EU: Was die Ukrainer ab dem 3. November erwarten können

Nach Angaben von inkorr.com: An den Grenzübergängen 'Jahodyn - Dorohusk' und 'Ustyluh - Zosin' kann es aufgrund der Einführung des digitalen Einreise-/Aussystems (EES) zu Verzögerungen kommen. Die Neuerung sieht eine verpflichtende Registrierung von Reisenden mit biometrischen Daten vor, was die Zeit für die Kontrolle vorübergehend verlängern kann. Darüber berichtet 'Glavcom' unter Verweis auf den Staatlichen Zolldienst.

„Ab dem 3. November 2025 müssen alle Reisenden, die die Grenze an den genannten Grenzübergängen von der polnischen Seite aus überqueren, sich zuerst an einem Selbstbedienungsterminal oder bei einem Grenzschutzbeamten registrieren lassen. Dies umfasst das Scannen des Reisepasses und die Erfassung biometrischer Daten: Fotografieren und Abnehmen von Fingerabdrücken. Für Kinder unter 12 Jahren sind keine Fingerabdrücke erforderlich. Bei zukünftigen Einreisen werden die biometrischen Daten mit den bereits vorhandenen digitalen Informationen des Schengen-Raums abgeglichen“, heißt es in der Mitteilung.

Zollfachleute betonen, dass die Einführung dieses Systems zu längeren Kontrollverfahren führen kann. Um Verzögerungen zu vermeiden, wird empfohlen, Reisen mit einem größeren Zeitpuffer zu planen oder alternative Grenzübergänge zu betrachten.

Neuheiten bei den Regeln für die Grenzüberquerung

Am 12. Oktober wurden in der Europäischen Union neue Regeln für die Überquerung der Außengrenzen eingeführt, die Bürger aus Drittländern betreffen, einschließlich der Ukrainer. Die Einführung des Einreise- und Ausreisesystems (EES) vereinfacht das Verfahren zur Erfassung biometrischer Daten der Reisenden, indem die traditionellen Stempel im Reisepass durch elektronische Aufzeichnungen ersetzt werden.

Damit sehen die neuen Anforderungen für Reisende an den Grenzen zur Schengen-Zone eine verpflichtende Registrierung mit biometrischen Daten vor, was die Wartezeit bei den Kontrollen verlängern kann. Bürger sollten alternative Routen wählen oder ihre Reisen mit ausreichend Zeitpuffer planen.

Diese Änderungen spiegeln den Trend zur Digitalisierung der Verfahren an den Grenzen wider, der einerseits die Sicherheit erhöhen soll, andererseits jedoch gewisse Unannehmlichkeiten für Reisende verursachen kann. Eine frühzeitige Vorbereitung und das Bewusstsein für die neuen Regeln helfen, komfortablere Reisebedingungen in naher Zukunft zu gewährleisten.


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