Gehaltsreform für Schulleiter in der Ukraine: Neue Tarife ab Juli 2026.
Vergütung von Schuldirektoren in der Ukraine ab Juli 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Im Juli 2026 wurden in der Ukraine die Mindest- und Durchschnittsgehälter für Schulleiter festgelegt, die sich aus dem Grundgehalt und verschiedenen Zulagen zusammensetzen. Das Grundgehalt eines Direktors kann je nach Einstufung in die Tarifstufen 14 bis 18 variieren. Die Basisvergütung ergibt sich aus der Multiplikation des entsprechenden Koeffizienten der Einheitstariftafel mit 3.470 Griwna.
Mindestvergütungen im Überblick
Die monatlichen Mindestgehälter für Schulleiter im Juli 2026 betragen:
- Tarifstufe 14: ab 14.175 Griwna
- Tarifstufe 15: ab 14.980 Griwna
- Tarifstufe 16: ab 16.037 Griwna
- Tarifstufe 17: ab 17.094 Griwna
- Tarifstufe 18: ab 18.150 Griwna
Hinzu kommen verschiedene Zuschläge: eine Erhöhung des Grundgehalts um 40 Prozent, eine Prämie von mindestens 5 Prozent für die besondere Wertschätzung der Tätigkeit sowie eine monatliche Zulage von 2.000 Griwna für Arbeit unter erschwerten Bedingungen.
Das durchschnittliche Einkommen eines Schulleiters in der Ukraine liegt im Juli 2026 bei rund 26.000 Griwna. Zum Vergleich: Im Januar 2026 verdienten Direktoren im Schnitt noch 37.500 Griwna, im Juli 2025 waren es 35.000 Griwna. Zu den weiteren möglichen Zulagen zählen:
- für Ehrentitel (20 oder 40 Prozent)
- für eine erfolgreiche Zertifizierung (20 Prozent)
- für die Einrichtung inklusiver Klassen (20 Prozent)
- für die Übernahme von Klassenleitungsaufgaben (20 bis 25 Prozent)
Die neu eingeführten Tarife und Zuschläge zielen darauf ab, die Arbeitsbedingungen für Schulleiter in der Ukraine zu verbessern und ihnen zusätzliche Anreize für die Erfüllung ihrer Aufgaben zu bieten.
Die Anpassungen im Vergütungssystem für Schuldirektoren spiegeln das Bestreben der ukrainischen Regierung wider, die Bildungsqualität durch bessere Arbeitsbedingungen für die Leitungspersonen an Bildungseinrichtungen zu steigern.
Obwohl das Durchschnittsgehalt im Vergleich zum Jahresbeginn gesunken ist, zeigt die Gehaltsentwicklung dennoch das Bemühen, Wettbewerbsfähigkeit und Motivation im Bildungssektor zu sichern. Angesichts der ständigen Veränderungen in der Bildungspolitik könnten solche Maßnahmen dazu beitragen, qualifiziertere Fachkräfte für Führungspositionen an Schulen zu gewinnen.
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