Im Krematorium von Charkiw wurde ein weiterer Krankenpfleger entlarvt, der die persönlichen Dinge gefallener Soldaten stiehlt.

Im Krematorium von Charkiw wurde ein weiterer Krankenpfleger entlarvt, der die persönlichen Dinge gefallener Soldaten stiehlt
Im Krematorium von Charkiw wurde ein weiterer Krankenpfleger entlarvt, der die persönlichen Dinge gefallener Soldaten stiehlt

Nach Angaben von ТСН: Die Strafverfolgungsbehörden der Oblast Charkiw haben einen weiteren Mitarbeiter des Krematoriums entdeckt, der persönliche Gegenstände gefallener ukrainischer Soldaten in der Kupjansk-Richtung aneignete. Bei der Durchsuchung fand man bei dem Krankenpfleger die gestohlenen Handys der Verteidiger.

Die Staatsanwaltschaft erinnerte daran, dass im August 2025 bereits die Handlungen einer jungen Krankenschwester des Krematoriums dokumentiert wurden, die systematisch die Dinge gefallener Soldaten, Teilnehmer der Kampfhandlungen in der Kupjansk-Richtung, aneignete. Die Sache gegen sie wurde bereits vor Gericht gebracht, wo eine Anklageschrift angenommen wurde.

Die Ermittlungen haben später einen weiteren Komplizen - einen Kollegen der Krankenschwester - aufgedeckt, der ebenfalls mit den Diebstählen bei den gefallenen Verteidigern der Ukraine beschäftigt war.

Durchsuchung und Verdacht

Wie den Ermittlern bekannt wurde, hat der jüngere Krankenpfleger der Chuguiv-Direktion des DSI "Charkiwisches regionales Büro für forensische Untersuchung" die Mobiltelefone gefallener Soldaten angeeignet. Bei der Durchsuchung wurden beim Beschuldigten die gestohlenen Geräte sichergestellt.

Dem Krankenpfleger wurde bereits der Verdacht des Diebstahls während des Kriegsrechts mitgeteilt. Derzeit wird die Frage der Haftanordnung - der Inhaftierung - geprüft.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens werden die Strafverfolgungsbehörden die mögliche Beteiligung des Mannes an weiteren ähnlichen Fällen überprüfen.

Erklärung der Frau des Gefallenen

Die Frau des auf dem Kurgan gefallenen ukrainischen Panzers Eduard Roschka, Julia, beschuldigte die Mitarbeiter des Krematoriums und der Bestattungsdienste in Malyn der Aneignung des goldenen Rings des Soldaten. Dokumente aus dem Krematorium in Sumy bestätigen das Vorhandensein des Schmucks während des Transports, jedoch verschwand er vor der Bestattung, und am Finger blieben Spuren gewaltsamer Entfernung zurück.

Diese Vorfälle erzeugen Empörung in der Gesellschaft und untergraben das Vertrauen in medizinische Einrichtungen und Dienstleistungen. Die Strafverfolgungsbehörden setzen die Ermittlungen fort, um alle Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern. Solche Fälle erfordern besondere Aufmerksamkeit, da es nicht nur um materielle Verluste geht, sondern auch um den Respekt vor dem Gedächtnis der gefallenen Helden.


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