Deckensturz in Kiewer U-Bahn: Kriegsfolgen beschädigen zwei Stationen.
Deckeneinsturz in der Metro Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: Am Abend des 15. Februars stürzten Teile der Decke an den U-Bahn-Stationen 'Terenky' und 'Tschernihivska' ein. Verletzt wurde dabei niemand. Als wahrscheinliche Ursache gelten indirekte Kriegsschäden durch russische Angriffe auf die Stadt. Solche Folgeschäden an der Infrastruktur sind in Kriegszeiten eine ständige Gefahr.
Expertenteams haben bereits mit der Untersuchung der abgehängten Deckensysteme begonnen, um die genauen Ursachen des Vorfalls zu klären. Wie Kateryna Pop, Pressesprecherin der Metro, mitteilte:
'Derzeit untersuchen die Fachleute weiterhin das System der abgehängten Decke, um herauszufinden, warum es zu diesem Schaden kam. Insgesamt werden Untersuchungen im unterirdischen Verbindungsgang der Station durchgeführt.' Kateryna Pop
Die laufenden Untersuchungen sollen Aufschluss über die Umstände geben, um notwendige Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten und ähnliche Vorfälle zu verhindern.
Der Einsturz macht die gravierenden Probleme der städtischen Infrastruktur unter Kriegsbedingungen deutlich. Eine gründliche Prüfung und zügige Sicherungsmaßnahmen sind für den Schutz der Fahrgäste unerlässlich. Der Vorfall unterstreicht zudem die Dringlichkeit, den Zustand der U-Bahn in der Hauptstadt genau zu überwachen und in ihre Instandsetzung sowie Modernisierung zu investieren.
Lesen Sie auch
- 50-Grad-Hitze in Tschernobyl: Feuerwalze frisst sich durch die Sperrzone – über 1000 Hektar in Flammen
- Explosion in Monaco: Lebensgefährtin eines ukrainischen Geschäftsmannes verliert beide Beine – Behörden stufen Vorfall als Terrorakt ein
- Angriff auf Saporischschja am 30. Juni: Vier Verletzte, darunter eine Frau
- Tote und Verletzte bei Angriffen auf Charkiw und Umgebung – Kinder unter den Opfern
- Luftabwehr soll 50 Drohnen abgefangen haben: Trümmerteile gehen auf russischem Gebiet nieder – Flughäfen schränken Betrieb ein
- Bis zu 40 Grad Hitze in Odessa: Stromabschaltungen nach Plan ab dem 30. Juni

