Odessa veröffentlicht Fahrplan für Sozialverkehr am 14. Februar.
Sozialverkehr in Odessa am 14. Februar
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 13. Dezember stehen in Odessa die Straßenbahnen und Oberleitungsbusse still. Grund sind die massiven russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Als Ersatz hat die Stadt nun den Fahrplan für Sozialbusse am 14. Februar bekanntgegeben. Diese Maßnahme soll die Mobilität der Einwohner in der angespannten Lage sicherstellen.
Der Sozialverkehr wird im reduzierten Betrieb gefahren und ersetzt teilweise die regulären Linien. So soll der notwendige Personentransport in der Stadt trotz der schwierigen Umstände gewährleistet werden.
Fahrplan der Soziallinien
Folgende Soziallinien werden am 14. Februar verkehren:
- Linie S1 'Hauptbahnhof — 28. Brigade-Straße': Abfahrt vom Hauptbahnhof um 06:30, 08:50, 13:00, 15:30, 17:50. Abfahrt von der 28. Brigade-Straße um 07:40, 10:00, 14:10, 16:40, 19:00.
- Linie S3 'S. Richter-Straße — Degtjarna-Straße': Abfahrt von der S. Richter-Straße um 06:45, 08:45, 15:15, 17:15. Abfahrt von der Degtjarna-Straße um 07:45, 09:45, 16:15, 18:15.
- Linie S4 'Tiraspoler Chaussee — Degtjarna-Straße': Abfahrt von der Tiraspoler Chaussee um 07:30, 09:30, 15:00, 17:00. Abfahrt von der Degtjarna-Straße um 08:30, 10:30, 16:00, 18:00.
Zusätzlich ist im Fahrplan auch die Straßenbahnlinie Nr. 5 'Arkadia — Hauptbahnhof' enthalten. Sie fährt ab Arkadia um 07:00, 08:00, 09:00, 10:00, 12:00, 14:00, 15:00, 16:00, 17:00, 18:00, 19:00 und ab Hauptbahnhof um 07:30, 08:30, 09:30, 11:00, 12:30, 14:30, 15:30, 16:30, 17:30, 18:30, 19:30.
Ebenfalls wird die Oberleitungsbuslinie Nr. 3 'St. Sawasta I — Schewtschenko-Park' bedient. Abfahrten ab St. Sawasta I sind um 07:10, 08:30, 09:50, 12:30, 13:50, 15:50, 17:10, 18:30. Vom Schewtschenko-Park starten die Busse um 07:50, 09:10, 10:30, 13:10, 14:30, 16:30, 17:50, 19:10.
Die organisierten Soziallinien können den Ausfall des elektrischen Nahverkehrs aufgrund der Stromversorgungsprobleme somit teilweise auffangen. Die anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur stellen die Stadt vor immense logistische Herausforderungen. Die Einrichtung dieser Ersatzverkehre ist ein wichtiger Schritt, um die Grundversorgung der Bevölkerung in der Krise aufrechtzuerhalten und zeigt die Anpassungsfähigkeit der lokalen Behörden unter extremen Bedingungen.
Lesen Sie auch
- Bußgelder für US-Importfahrzeuge: Warum die Scheinwerfer zum Problem werden
- Drei Offiziere in der Region Charkiw vor Gericht: Sie erpressten „Kampfzulagen“ von ihren Untergebenen
- Sechs Monate Frist: Müssen Erben für Schulden Verstorbener aufkommen?
- Bis zu 12.300 Griwna: Wer als Arbeitsloser in der Ukraine Anspruch auf staatliche Unterstützung hat
- Neue Finanzhilfe von bis zu 12.300 Griwna für Binnenvertriebene: Wer hat Anspruch?
- Wohnungsnot hat Vorrang: Keine staatlichen Hilfen für kriegszerstörte Autos in der Ukraine

