Frühlingserwachen in Odessa: Millionen für Blütenpracht und Bewässerung.
Odessa rüstet sich für die Gartensaison
Nach Angaben von Novyny.live: Die Hafenstadt Odessa bereitet sich auf die großflächige Frühjahrsbepflanzung vor. Das städtische Unternehmen 'Miskzelentrest' hat eine Ausschreibung für den Kauf von Blumen im Wert von über 800.000 Hrywnja veröffentlicht. Ziel ist es, das Stadtbild durch farbenfrohe Blumenbeete aufzuwerten.
Das geplante Budget für die Blumenkäufe beläuft sich auf exakt 815.371,58 Hrywnja. Das Angebotsverfahren für die Pflanzen endet am 11. März 2026. Auf der Einkaufsliste stehen unter anderem:
- 534 Setzlinge von drei Begonien-Sorten;
- 1.386 Pflanzen der Canna (Blumenrohr) in zwei Sorten;
- 2.000 Buntnessel-Setzlinge (Coleus);
- über 6.000 Petunien;
- 50 bis 100 hängende Geranien (Pelargonien);
- mehr als 10.000 Chrysanthemen.
Parallel dazu wurde eine separate Ausschreibung für die Wartung der automatischen Bewässerungsanlagen veröffentlicht. Für diese Dienstleistungen sind 3.094.181 Hrywnja veranschlagt. Diese Investition soll den Pflanzenbestand sichern und ein gesundes Wachstum in der Frühlingssaison gewährleisten. Eine zuverlässige Bewässerung ist in der oft trockenen Region am Schwarzen Meer von besonderer Bedeutung.
Mehr als nur Dekoration: Die Rolle der Stadtbegrünung
Die umfangreichen Vorbereitungen unterstreichen, welchen Stellenwert die Pflege des städtischen Grüns in Odessa einnimmt.
Die Bepflanzungsaktion ist Teil einer übergreifenden Strategie der Stadtverwaltung, die ökologische Situation und das Erscheinungsbild Odessas zu verbessern. Das Engagement der kommunalen Betriebe zeigt den Willen der Lokalpolitik, lebenswertere Bedingungen für Einwohner und Touristen zu schaffen. Über den ästhetischen Wert hinaus verbessert städtisches Grün nachweislich die Luftqualität und das Mikroklima.
Lesen Sie auch
- Russlands Benzinproduktion bricht um ein Viertel ein – die Treibstoffkrise verschärft sich
- Bedingungen und Fristen für Ukrainer, um aus der zentralen Heizversorgung auszusteigen
- Ab Juli 2026: Neue Kraftstoffpflicht in der Ukraine – das müssen Autofahrer wissen
- Kreml räumt Treibstoffkrise ein: Lange Schlangen an Tankstellen und verschwundene Benzinsorten
- Strompreise für Unternehmen steigen um 22 Prozent: Das bedeutet das für die Regale im Supermarkt
- Rekordverschuldung der Russen: 45 Billionen Rubel und 22 Millionen hartnäckige Schuldner

