Preise auf dem Odessaer „Pryvoz“-Markt: Kartoffeln werden teurer, doch heimisches Gemüse kommt langsam auf den Markt.
Aktuelle Gemüsepreise auf dem „Pryvoz“ in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Auf dem bekannten Markt „Pryvoz“ in Odessa verändern sich die Preise für Gemüse stetig. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Kartoffeln: Sie kosten nun 30 Hrywnja pro Kilogramm. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch eine positive Entwicklung ab – immer mehr regionales Gemüse erreicht die Stände, was auf längere Sicht zu sinkenden Preisen führen könnte.
Übersicht über die aktuellen Gemüsepreise
Neben Kartoffeln gibt es auf dem „Pryvoz“ weitere Gemüsesorten zu folgenden Preisen:
- Zwiebeln – 20 Hrywnja pro Kilogramm
- Karotten – 25 Hrywnja pro Kilogramm
- Rote Bete – 20 Hrywnja pro Kilogramm
- Alter Weißkohl – 20 Hrywnja pro Kilogramm
- Junger Weißkohl – 100 Hrywnja pro Kilogramm
- Chinakohl – 40–45 Hrywnja pro Kilogramm
Blumenkohl und Brokkoli zählen zu den teuersten Gemüsesorten auf dem Markt:
- Blumenkohl – 160 Hrywnja pro Kilogramm
- Brokkoli – 160 bis 190 Hrywnja pro Kilogramm
- Eisbergsalat – 150–180 Hrywnja pro Kilogramm
- Salatmix – 60–70 Hrywnja pro Kilogramm
Gurken werden für 180 Hrywnja pro Kilogramm angeboten, Tomaten kosten zwischen 180 und 220 Hrywnja pro Kilogramm. Paprika gehört zu den teuersten Artikeln: Der Preis liegt zwischen 200 und 250 Hrywnja pro Kilogramm. Spitzpaprika wird für 200 bis 210 Hrywnja pro Kilogramm gehandelt. Stangensellerie kostet 130 Hrywnja pro Kilogramm, Knollensellerie 60 Hrywnja pro Kilogramm. Radieschen gibt es für 40–45 Hrywnja pro Bund oder 160 Hrywnja pro Kilogramm.
Wann werden die Preise fallen?
Eine Händlerin namens Tetjana, die auf dem Markt arbeitet, erklärte dazu:
Es gibt einen leichten Preisanstieg, der sich vor allem bei Kartoffeln bemerkbar macht – sie sind um 5 Hrywnja teurer geworden. Aber unser heimisches Gemüse kommt jetzt nach und nach an, daher werden die Preise allmählich sinken. – Tetjana
Diese Aussage gibt Verbrauchern Grund zur Hoffnung, dass die Gemüsepreise in naher Zukunft fallen könnten – dank des steigenden Angebots an lokaler Ware.
Angesichts der sich verändernden Preissituation auf dem „Pryvoz“-Markt lohnt es sich für Käufer, die Entwicklungen genau zu verfolgen. Wer sparen möchte, sollte sein Einkaufsverhalten an die aktuellen Marktpreise anpassen. Das allmähliche Eintreffen regionaler Produkte könnte dabei eine positive Rolle spielen – ein wichtiger Faktor in Zeiten schwankender Kosten.
Lesen Sie auch
- Trotz Putins Stabilitätsbeteuerungen: Investitionen in Russland brechen um 15 Prozent ein
- Milchprodukte in Odessa: Neue Sortimente, stabile Preise und Tipps für den Einkauf
- Vodafone bringt Flatrate-Internet: Diese Tarife stehen in der Ukraine zur Wahl
- Metallschrott verkaufen: So viel lässt sich in den Regionen der Ukraine verdienen
- Ukrainische Nationalbank hebt Dollar-Kurs auf 44,38 Griwna an – was hinter der Entwicklung steckt
- Kein rascher Kollaps: Warum die russische Wirtschaft nicht sofort zusammenbricht

