Nach Raketenangriffen: Odesaer Markt kehrt zurück – Milchprodukte werden günstiger.
Langsame Rückkehr zum Alltag
Nach Angaben von Novyny.live: Trotz der jüngsten Raketenangriffe, die zu Schäden führten, nimmt der Tscherjomuschki-Markt in Odessa seinen Betrieb schrittweise wieder auf. Ein Teil der Stände ist bereits wieder geöffnet, wenn auch mit Einschränkungen. Diese ersten Schritte zeigen den unbeugsamen Willen der Händler, den Alltag zurückzuerobern. Wie die Verkäuferin Tetjana betont:
„Der Markt läuft weiter, trotz der Angriffe. Wir bauen alles wieder auf, und bei uns wird alles gut.“
Preise für Käse und Milch sinken spürbar
Neben der Wiederaufnahme des Geschäfts gibt es eine positive Nachricht für Kunden: Die Preise für Milchprodukte sind gefallen. Grund dafür sind ein größeres Warenangebot bei gleichzeitig geringerer Kundennachfrage. So kostet Butter nun 500 Hrywnja pro Kilogramm statt zuvor 600 Hrywnja. Tetjana erklärt:
„Butter gibt es bei uns für 500 Hrywnja das Kilo, vorher waren es 600. Der Preis ist ein bisschen gefallen, weil mehr Milchprodukte da sind, aber weniger Leute.“
Auf dem Markt sind nun verschiedene Milchprodukte zu neuen Preisen erhältlich:
- Magerer Käse - 120 Hrywnja pro Kilogramm
- Käse, mittelfett - 150 Hrywnja pro Kilogramm
- Fetter Käse - 220–230 Hrywnja pro Kilogramm
- Kuhmilch-Brynza - 220–230 Hrywnja pro Kilogramm
- Schafsmilch-Brynza - 280–300 Hrywnja pro Kilogramm
- Brynza aus dem Fass - 350 Hrywnja pro Kilogramm
- Suluguni - 280 Hrywnja pro Kilogramm
- Sahne - 350 Hrywnja pro Kilogramm
- Saure Sahne - von 130 bis 200 Hrywnja pro Kilogramm
- Milch - 50 Hrywnja pro Liter
- Eier aus Freilandhaltung - 75 Hrywnja für 10 Stück
- Pfannkuchen - 270 Hrywnja pro Kilogramm
Der Tscherjomuschki-Markt zeigt sich damit nicht nur widerstandsfähig, sondern passt sich auch den veränderten Umständen an und bietet Verbrauchern vorteilhafte Preise. Diese Entwicklung unterstreicht die Zähigkeit der lokalen Geschäftsleute und ihre Entschlossenheit, die Bevölkerung in schwierigen Zeiten zu versorgen.
Die Wiederbelebung dieses wichtigen Marktes ist ein Signal für die wirtschaftliche Erholung in der vom Krieg gezeichneten Region. Die Händler demonstrieren mit ihrer Anpassungsfähigkeit an die Marktlage, wie lokale Wirtschaftskreisläufe stabilisiert werden können. Die gesunkenen Preise bei Milchprodukten könnten zudem dazu beitragen, mehr Kundschaft anzulocken und so die lokale Wirtschaft weiter zu stützen. Dieses Beispiel der Resilienz könnte anderen Betrieben in der Region als Vorbild dienen.
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