„Katastrophaler Schritt“: Ex-Soldat der rechten Szene warnt vor Truppenabzug aus dem Donbass.

„Katastrophaler Schritt“: Ex-Soldat der rechten Szene warnt vor Truppenabzug aus dem Donbass
„Katastrophaler Schritt“: Ex-Soldat der rechten Szene warnt vor Truppenabzug aus dem Donbass

Sorgen um einen möglichen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte

Nach Angaben von TSN.ua: Der frühere Abgeordnete und heutige Offizier des Bataillons „Swoboda“, Andrij Illjenko, hat schwere Bedenken geäußert: Ein Abzug der ukrainischen Einheiten aus dem Donbass wäre verheerend für das Land. Er betont, dass Russland jederzeit eine neue Offensive starten könne – eine Waffenruhe würde daran nichts ändern.

„Das ist schlichtweg unmöglich, und es wird nicht passieren. Davon bin ich überzeugt“, so Illjenko mit Blick auf die Gefahren eines Rückzugs.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ebenfalls klargestellt, dass Gespräche mit Moskau bislang nichts gebracht haben. Am 31. März 2023 erklärte er, der Kreml habe eine neue Frist für die Eroberung des Donbass gesetzt. Illjenko ergänzt:

„Russland wird in einer Woche, einem Tag oder einer Minute einen Vorwand finden und behaupten: ‚Die Ukraine hat die Waffenruhe gebrochen.‘“
Er erinnert daran, dass Moskau frühere sogenannte Waffenstillstände stets ignoriert habe – ein weiterer Grund zur Besorgnis. Zur Einordnung: Der Donbass ist seit 2014 Schauplatz erbitterter Kämpfe, und jede militärische Veränderung dort hätte weitreichende Folgen für die gesamte Region.

Lage an der Front und internationale Stimmen

Illjenko ist überzeugt: Ein Rückzug der Verteidigungskräfte käme einer Übergabe eines befestigten Gebiets gleich, das Russland seit über vier Jahren nicht einnehmen konnte.

„Das würde bedeuten, wir überlassen dem Feind ein befestigtes Areal, das er seit mehr als vier Jahren nicht zu erobern vermag“, warnt er.
Selenskyj betont zudem, dass Russland statt eines konstruktiven Dialogs nur Ultimaten stelle – dies stelle jede friedliche Lösung infrage.

Angesichts der Oster-Waffenruhe ruft Illjenko zur Vorsicht auf und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Frontlage. Seine Warnung vor einem möglichen Truppenabzug deckt sich mit jüngsten Aussagen Selenskyjs und der Kritik internationaler Beobachter, darunter Marco Rubio, der erklärte:

„Diese Aussagen von Präsident Selenskyj sind eine Lüge.“

Die geäußerten Befürchtungen von Illjenko und Selenskyj verdeutlichen, wie entscheidend Stabilität in der Region ist – besonders angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland. Solche Stellungnahmen könnten die strategische Ausrichtung der ukrainischen Führung beeinflussen, denn die Lage an der Front bleibt angespannt und unberechenbar. Auch die Haltung internationaler Partner wird für künftige Verhandlungen und Konfliktlösungsstrategien maßgeblich sein.


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