Besetzung des Südens der Ukraine. Die DVR hat neue Details zur Untersuchung veröffentlicht (Dokument).
Die DVR untersucht die Begehung von Hochverrat im Süden der Ukraine
Über drei Jahre hinweg stellt das Staatliche Ermittlungsbüro die Umstände möglicher Verräte und die Unbereitschaft der Verteidigung des Südens der Ukraine während der russischen Aggression fest. Die Untersuchung hat Details zu dieser skandalösen Ermittlung bereitgestellt.
Die DVR hat bereits über 500 Personen vernommen und führt weiterhin Verhöre durch. Laut den Ermittlungen ist bisher niemand wegen Verrats im Süden verdächtigt.
Es wurden auch acht Gutachten angeordnet, darunter sprengstofftechnische und militärische Vorbereitungen. Die gerichtlichen Entscheidungen zum Scheitern der Verteidigung im Süden wurden geprüft.
Die Ermittler der DVR analysierten die Telefonkontakte der Militärkommandanten und prüften die mögliche Beteiligung von Personen an geheimdienstlichen und sabotierenden Aktivitäten. Informationen über die Anrufe von Militärangehörigen von Januar 2021 bis Dezember 2022 wurden untersucht.
Festgenommene ehemalige Kommandeure
Die DVR und der Sicherheitsdienst haben zwei Generäle und einen Oberst festgenommen, die die Besetzung eines Teils des Territoriums von Charkiw im Jahr 2024 zugelassen haben. Die festgenommenen Kommandeure verursachten Verluste an Personal und Bewaffnung und verletzten auch die Verteidigungsmaßnahmen an der Staatsgrenze. Die Untersuchung führt die Vorermittlung fort.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, kommentierte diese Festnahmen der Generäle und des Obersts und betonte die Notwendigkeit von Wahrheit und Gerechtigkeit in dieser Untersuchung.
Lesen Sie auch
- Waffenruhe in zwei Phasen: Neue Gesprächsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington
- Drohnenproduktion: Ukraine zieht mit Russland gleich – und überholt es teils
- Belgiens Regierungschef: Selenskyj soll Europa bei Russland-Gesprächen vertreten
- Großangriff auf Moskau: Bataillonskommandeur „Nemesis“ enthüllt Details zum Drohnenangriff
- EU-Beitritt der Ukraine: Selenskyj sieht regionale Stabilität auf dem Spiel
- Europa muss mit am Tisch sitzen: Selenskyj nennt Bedingung für Gespräche mit Russland

