Russland deportiert Kinder aus Cherson: Militärdrill unter dem Deckmantel der Bildung.
Ukrainische Jugendliche werden zu Militärübungen nach Russland verschleppt
Nach Angaben von UATV: Unter der Besatzungsverwaltung in der Region Cherson werden ukrainische Kinder und Jugendliche systematisch nach Russland gebracht. Unter dem Vorwand pädagogischer Programme erhalten sie dort eine militärische Ausbildung. So wurde kürzlich eine Gruppe von 24 Heranwachsenden nach Wolgograd verbracht, wo sie im Lager 'Awanhard' gedrillt wurden.
Das dortige Schulungsprogramm umfasste unter anderem:
- die Bedienung von Drohnen;
- militärische Fachausbildungen;
- taktisches Training;
- Elemente von Cyberangriffen.
Die Auswahl der Kinder erfolgte über die Schulen und unter administrativem Druck der Besatzungsbehörden. Diese Praxis stößt bei Eltern und Menschenrechtsorganisationen auf massive Besorgnis, da Minderjährige so in militärische Aktivitäten einbezogen werden. Solche Maßnahmen verstoßen klar gegen internationales Recht, das Kinder in Konfliktzonen besonders schützt.
Verantwortlich für diese Vorgänge ist die von Wladimir Saldo geführte Besatzungsverwaltung. Die Verschleppung von Kindern in russische Ausbildungslager stellt einen eklatanten Verstoß gegen die Kinderrechte dar und wird international scharf verurteilt.
Langfristige Traumata für eine ganze Generation
Die Situation verdeutlicht die verheerenden und oft irreversiblen Folgen des Krieges für die junge Generation, die zum Spielball politischer und militärischer Interessen wird. Die erzwungene Teilnahme an Militärübungen kann tiefgreifende Langzeitfolgen für die psychische Gesundheit, die Entwicklung und die persönliche Identität der Jugendlichen haben.
Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen sowie Menschenrechtsgruppen fordern daher weiterhin entschiedene Maßnahmen zum Schutz der Kinder in besetzten Gebieten.
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