Wegen hoher Verluste: Russlands Armee halbiert Zahl der Angriffsachsen.

Wegen hoher Verluste: Russlands Armee halbiert Zahl der Angriffsachsen
Wegen hoher Verluste: Russlands Armee halbiert Zahl der Angriffsachsen

Russische Streitkräfte passen ihre Angriffstaktik an

Nach Angaben von UATV: Die russischen Invasoren in der Ukraine haben ihre Vorgehensweise grundlegend geändert. Aufgrund erheblicher Verluste versuchen sie nun, mit kleinen Gruppen zwischen den ukrainischen Stellungen hindurchzusickern. Ein deutliches Zeichen für den geschwächten Angriffsdruck: Die Zahl der Achsen, auf denen die russische Armee offensiv vorrücken kann, ist von 13 auf 7 bis 8 gesunken. Dies zeigt, dass ihre Durchschlagskraft nachgelassen hat und sie sich neuen Gegebenheiten anpassen müssen.

Gleichzeitig ist die Gefechtsintensität an der Front gestiegen. Täglich werden weit über 200 Kampfberührungen registriert. Die Lage an der vordersten Linie bleibt also äußerst angespannt. Ein weiteres Indiz für die verstärkten russischen Bemühungen ist der vermehrte Einsatz von gelenkten Fliegerbomben (KAB), was auf eine Intensivierung des Luftkriegs hindeutet.

Analyse der Frontlage

Serhij Hrabskyj stellt fest: 'Statistisch kamen wir zu dem praktischen Schluss, dass die russische Armee idealerweise nur noch in Paaren angreifen kann.'

Diese Aussage untermauert, dass die russischen Truppen ihre Kräfte auf einzelne Frontabschnitte konzentrieren müssen, während sie andere Bereiche notgedrungen vernachlässigen. Hrabskyj präzisiert: 'Welche Abschnitte muss der Feind unbeachtet lassen, um sich auf die vielversprechenderen zu konzentrieren? Das ist die Südfront.'

Zugleich betont er: 'Der Feind wendet mit der Sturheit eines Besessenen immer die gleiche Taktik an, in der Hoffnung, an irgendeiner Stelle unsere Stellungen buchstäblich mit seinen Leibern zuzuschütten und vorzurücken.' Diese Einschätzung unterstreicht die Entschlossenheit der russischen Kräfte, ihre Angriffe trotz der hohen Verluste fortzusetzen.

Die veränderte Taktik und die steigende Kampfintensität zeichnen das Bild einer komplexen und dynamischen Frontlage. Militärexperten und Strategen müssen diese Entwicklung ständig im Blick behalten, um angemessen reagieren zu können. Die Reduzierung der Angriffsachsen ist ein klares Anzeichen für die sinkende Gefechtseffektivität der russischen Armee und ihren Zwang zur Anpassung an die sich ständig wandelnden Bedingungen. Die Zunahme der Gefechte und der Einsatz moderner Waffensysteme belegen zudem, dass der Konflikt extrem angespannt bleibt und von ukrainischer Seite ein aktives Gegensteuern erfordert. Vor diesem Hintergrund ist die fortlaufende Beobachtung der Lage und die Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen durch Militärexperten von großer Bedeutung.


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