Wochenende der Gewalt: 14 Tote bei russischen Angriffen auf ukrainische Städte.
Massive Angriffe auf ukrainische Städte am Wochenende
Nach Angaben von UATV: Russland hat seine schweren Luftangriffe auf die Ukraine am Wochenende fortgesetzt. Am 25. Juli bombardierte die Armee mehrere Orte in der Region Donezk, darunter Kramatorsk, Druschkiwka, Mykolajiwka, Belenke, Rajgorodok und Majaky. Besonders verheerend war der Angriff auf Slowjansk: Sechs Menschen kamen ums Leben, 30 weitere wurden verletzt. In Saporischschja starben am Samstag zwei Zivilisten durch russische Raketen, mehr als 20 Personen erlitten Verletzungen. Bereits am Sonntag wurde die Stadt erneut mit vier gelenkten Fliegerbomben angegriffen, was einen weiteren Toten forderte.
Zahl der Toten steigt – Weltgemeinschaft reagiert
In Kiew wurden drei Menschen durch herabfallende Trümmer verletzt. In Charkiw tötete ein Angriff mit der Raketen-Drohne „Banderol“ einen Mann, 14 weitere wurden verwundet. In der Region Dnipropetrowsk starben zwei Zivilisten, drei erlitten Verletzungen. In der Region Cherson forderte Artilleriebeschuss zwei Tote und 24 Verletzte. Zusammengenommen setzte die russische Armee in der vergangenen Woche fast 1.700 Drohnen, mehr als 1.600 Fliegerbomben und 95 Raketen ein.
Die internationale Gemeinschaft bekräftigt ihre Unterstützung für die Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte: „Jeden Tag arbeiten wir mit unseren Partnern, damit unsere Soldaten diesen Angriffen etwas entgegensetzen können.“ Der lettische Außenminister Edgars Rinkēvičs betonte: „Lettland steht an der Seite der Ukraine. Wir werden die Arbeit unseres Ehrenkonsuls Alexander Pavenko und aller, die an der Front helfen, fortsetzen.“
Die EU-Staaten setzen ihre Sanktionen gegen Russland fort, und die Hilfsbereitschaft für die Ukraine bleibt hoch. Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Toqajew erklärte: „Ich habe von Anfang an gesagt: Das ist ein zwischenstaatlicher Konflikt, kein Bürgerkrieg.“ Andrij Sybiha würdigte Toqajews Aussage gegenüber Wladimir Putin, dass es nun Zeit sei, den Krieg zu beenden. Der polnische Politiker Władysław Kosiniak-Kamysz stellte klar: „Die terroristischen Angriffe der russischen Armee auf ukrainische Städte dürfen nicht ungestraft bleiben.“
Am 28. Juli ist ein Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump geplant – ein Zeichen für die fortgesetzten diplomatischen Bemühungen der Ukraine auf internationaler Ebene.
Die anhaltende Eskalation des Konflikts zeigt nicht nur die militärischen Herausforderungen für die Ukraine, sondern auch die Bedeutung internationaler Solidarität in dieser schwierigen Phase. Die ukrainische Regierung sucht aktiv nach Wegen, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken und Partner einzubinden. Das Treffen mit Trump könnte ein wichtiger Schritt zur Festigung diplomatischer Beziehungen sein. Gleichzeitig belegt die Reaktion der Weltgemeinschaft und die Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland den anhaltenden Konsens zur Unterstützung der Ukraine. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende humanitäre Notlage in der Ukraine.
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