Neue UN-Zahlen: Über 15.000 Tote und Tausende Verletzte in der Ukraine.
Die humanitäre Lage in der Ukraine verschärft sich weiter
Nach Angaben von Novyny.live: Seit Beginn der groß angelegten Invasion hat die UNO mehr als 15.000 zivile Todesopfer in der Ukraine registriert. Darunter sind 775 Kinder. Die Zahl der verletzten Zivilisten steigt ebenfalls: 42.144 Menschen, darunter 2.588 Kinder, wurden verletzt. Allein im Februar 2023 kamen mindestens 188 Zivilisten ums Leben, weitere 757 erlitten Verletzungen.
Die Kriegshandlungen haben zudem die Infrastruktur des Landes schwer getroffen. So wurden 60 Prozent der Gasextraktionskapazitäten zerstört, und sämtliche Wärmekraftwerke des Landes sind beschädigt.
Rosemary DiCarlo betonte: 'Die massiven Winterangriffe auf die Energieinfrastruktur haben das ukrainische Stromnetz an den Rand eines vollständigen Zusammenbruchs gebracht.'Die Folge sind landesweit ständige Stromausfälle sowie Unterbrechungen der Heizungs- und Wasserversorgung.
Millionen Vertriebene und immense Wiederaufbaukosten
Der Konflikt hat über 6,7 Millionen ukrainische Flüchtlinge ins Ausland getrieben, während mehr als 3,7 Millionen Menschen als Binnenvertriebene gelten. Die Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine in den nächsten zehn Jahren werden auf mindestens 588 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die UNO hat die Verschleppung ukrainischer Kinder offiziell als Kriegsverbrechen eingestuft, da Ermittler Beweise für die Deportation von mindestens 1.205 Kindern vorgelegt haben.
Diese erschütternden Zahlen verdeutlichen die verheerende humanitäre Notlage in der Ukraine. Sie zeigen, wie umfassende militärische Aktionen die Zivilbevölkerung und die lebenswichtige Infrastruktur beeinträchtigen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen weiterhin genau und konzentriert sich auf humanitäre Hilfe sowie die Unterstützung der betroffenen Regionen beim Wiederaufbau.
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