Orbán prognostiziert den Beginn eines Krieges in Europa bereits im Jahr 2026.
Nach Angaben von ТСН: Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hält es für möglich, dass bereits im Jahr 2026 ein Krieg in Europa beginnen könnte. Diese Meinung äußerte er während eines Interviews mit der ungarischen Publikation Magyar Nemzet.
„Das kann man nicht ausschließen“, antwortete der ungarische Premier auf die Frage, ob das Jahr 2025 das letzte Friedensjahr in Europa sein könnte.
Orbán wies darauf hin, dass die Atomwaffen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 die Völker Europas vom Krieg abhielten. Heute entsteht eine „völlig neue Welt“. Seinen Worten nach findet eine Umverteilung der finanziellen, militärischen und politischen Macht statt, die zu Konflikten führen kann. Er glaubt, dass die militärische Spannung in Europa eine Folge des Niedergangs Westeuropas und der Europäischen Union ist.
„Heute gibt es in Europa wieder zwei Lager: die Kriegspartei und die Friedenspartei. Momentan haben die kriegsfreundlichen Kräfte die Oberhand. Brüssel will den Krieg, Ungarn will den Frieden“, äußerte er sich.
Orbán betonte auch, dass der fallende Zustand der Ukraine eine Katastrophe für Ungarn sein würde und dass die Stabilität in der Ukraine von großer Bedeutung für sein Land ist, da Ungarn der Ukraine Strom und Gas liefert.
Dahinter kritisierte der Premier die Entscheidungen der EU-Führer zur Finanzierung der Ukraine und stellte die Fakten der russischen Aggression in Frage, und bemerkte, dass es ihm „nicht ganz klar ist, wer wen angegriffen hat“. Er glaubt, dass die westlichen Länder sich irren, wenn sie denken, dass „man diesen Krieg führen kann, ohne einen Cent auszugeben“.
Die Äußerungen von Orbán spiegeln die Besorgnis über zukünftige Konflikte in Europa und die Rolle wider, die die Staaten in dieser Situation spielen können. Seine Kommentare unterstreichen die Wichtigkeit der Stabilität in der Ukraine für die regionale Sicherheit sowie die wirtschaftlichen Beziehungen Ungarns zu den Nachbarländern.
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