In der Region Ternopil haben Augenärzte 18 Patienten erblindet: Staatsanwaltschaft fordert ihre Abberufung.
Die Staatsanwälte der Region Ternopil haben beim Gericht einen Antrag auf Abberufung von vier Augenärzten des Bezirkskrankenhauses gestellt. Sie werden beschuldigt, ihre beruflichen Pflichten nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was zu schwerwiegenden Folgen für die Patienten, Korruption und Dienstpflichtverletzungen führte.
Nach den Ermittlungen wurde festgestellt, dass im Laufe eines Jahres drei Ärzte den Patienten auf Anweisung des Abteilungsleiters ein verbotenes Medikament verabreichten. Von den Patienten wurden zwischen 8.000 und 34.000 Hrywnja für diese 'Behandlung' gefordert. Infolgedessen wurden 18 Personen verletzt: 15 verloren das Sehvermögen auf einem Auge, drei erblindeten an beiden Augen und sieben mussten sich einer Operation zur Entfernung der Augen unterziehen.
Fast 900.000 Hrywnja wurden für die Behandlung der Opfer auf Kosten des Staates ausgegeben. Das Strafverfahren in dieser Angelegenheit läuft derzeit am Bezirksgericht Chortkiv. Die Staatsanwälte fordern die vorübergehende Abberufung der Verdächtigen von ihren Ämtern aufgrund des Risikos, Einfluss auf das Personal und die Patienten auszuüben.
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In der Region Ternopil haben Staatsanwälte beim Gericht die Abberufung von vier Augenärzten des Bezirkskrankenhauses beantragt, die der Beteiligung an dem Vorfall verdächtigt werden, bei dem 18 Personen durch unangemessene Behandlung und Korruption geschädigt wurden. Die Abberufung der Ärzte wird für notwendig erachtet, um einen möglichen Einfluss auf andere Patienten zu verhindern und eine objektive Untersuchung durchzuführen.
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