Neue Leistungen für Menschen mit Behinderungsgrad 3: Das ändert sich 2026 in der Ukraine.
Staatliche Unterstützung für Ukrainer mit Behinderungsgrad 3 im Jahr 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Juni 2026 haben Menschen mit der dritten Behinderungsgruppe in der Ukraine Anspruch auf erweiterte staatliche Vergünstigungen, soziale Garantien und finanzielle Hilfen. Dazu zählen sowohl direkte Geldzahlungen als auch Rentenleistungen. Die Regierung setzt damit ihr Engagement fort, betroffene Bürger durch ein breites Spektrum an Sozialleistungen und Dienstleistungen zu entlasten.
Erwachsene, die seit ihrer Kindheit behindert sind, erhalten eine staatliche Unterstützung in Höhe von 60 Prozent des Existenzminimums – das entspricht im Jahr 2026 genau 1557,00 Hrywnja. Für Kinder mit Behinderung liegt dieser Satz bei 70 Prozent des Existenzminimums; ab dem 1. Januar 2026 sind das 1816,50 Hrywnja. Die Mindestrente für nicht erwerbstätige Personen mit Behinderungsgrad 3 darf im Jahr 2026 nicht unter 2595 Hrywnja liegen.
Zusätzliche Möglichkeiten und Hilfsangebote
Über die finanzielle Unterstützung hinaus haben Betroffene mit Behinderungsgrad 3 ein Recht auf zwei zusätzliche Urlaubstage pro Jahr. Zudem können sie bis zu 30 Tage unbezahlten Urlaub nehmen. Liegt die Behinderung in direktem Zusammenhang mit Kriegsfolgen, steht sogar ein bezahlter Sonderurlaub von 14 Tagen zu. Kinder mit Behinderung dürfen außerdem außerschulische Einrichtungen kostenfrei besuchen.
Der Staat fördert zudem die Verbesserung der Wohnsituation behinderter Menschen. Sie können technische Rehabilitationshilfen und medizinische Produkte erhalten, darunter:
- prothetisch-orthopädische Hilfsmittel;
- Fortbewegungshilfen wie elektrische Rollstühle;
- weitere medizinische und Reha-Artikel.
Falls die Behinderung kriegsbedingt ist, gewährt der Staat Menschen mit Behinderungsgrad 3 eine Ermäßigung von 50 Prozent auf Bahnreisen.
Zusammengefasst erhalten Ukrainer mit der dritten Behinderungsgruppe ein umfassendes Paket aus Geldleistungen, sozialen Sicherungen sowie medizinischen und Reha-Dienstleistungen. Dies soll ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern und die Lebensqualität spürbar verbessern.
Diese Neuerungen in der sozialen Absicherung von Menschen mit Behinderung unterstreichen das staatliche Bekenntnis, verwundbare Bevölkerungsgruppen zu stützen – besonders angesichts anhaltender sozioökonomischer Herausforderungen.
Die Einführung neuer Vergünstigungen und Zahlungen im Jahr 2026 sowie die erweiterten Angebote für Kinder mit Behinderung verdeutlichen, wie wichtig die Gewährleistung gleicher Rechte und Chancen für alle Bürger ist – unabhängig von ihren körperlichen Möglichkeiten.
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