2.000 Griwna für Menschen mit Behinderung und Binnenvertriebene: Antragsfrist bis März verlängert.
Unterstützung für besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen
Nach Angaben von Novyny.live: Im Frühjahr 2026 können Menschen mit Behinderung der Gruppen I, II und III sowie andere schutzbedürftige Personen mit dem Status einer Binnenvertriebenen eine vierteljährliche Zahlung in Höhe von 2.000 Griwna beantragen. Diese Hilfe wird von der Hilfsorganisation 'Global Empowerment Mission Ukraine' bereitgestellt und richtet sich an die am stärksten betroffenen Teile der Bevölkerung, die unter den Folgen des Konflikts in der Ukraine leiden.
Die Frist für die Einreichung der erforderlichen Unterlagen wurde bis zum 27. März 2026 verlängert. Anspruchsberechtigt sind Personen, die als Binnenvertriebene registriert sind und entweder im Rajon Wolnowacha oder in der Stadt Dnipro leben. Neben Menschen mit Behinderung können auch andere Gruppen diese Zahlung erhalten, darunter:
- Kinder mit Behinderung;
- ältere Menschen ab 60 Jahren;
- kinderreiche Familien;
- Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern;
- Vormünder von Kindern;
- Angehörige von Verstorbenen;
- Familien von vermissten Personen;
- Angehörige von Kriegsgefangenen;
- Menschen, die durch die Katastrophe von Tschernobyl geschädigt wurden.
Hilfsprogramme für Binnenvertriebene
Die Stiftung 'Recht auf Schutz' führt ein Unterstützungsprogramm für Binnenvertriebene in mehreren Regionen durch, darunter die Oblaste Dnipropetrowsk, Saporischschja, Odessa und Charkiw. Im Rahmen des Projekts 'Konsortium Reagierung' ist zudem eine Zahlung von 10.800 Griwna für schutzbedürftige Ukrainer vorgesehen. Diese Initiativen zielen darauf ab, die soziale Lage der vom Krieg betroffenen Menschen zu verbessern und ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken.
Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Unterstützung sozial schwacher Gruppen, da der Konflikt in der Ukraine die Zahl der Binnenvertriebenen und Menschen mit Behinderung stark ansteigen ließ. Die verlängerte Antragsfrist zeigt das Bestreben der Hilfsorganisationen, sicherzustellen, dass die notwendige finanzielle Hilfe bei denjenigen ankommt, die sie am dringendsten benötigen. Die von verschiedenen Stiftungen umgesetzten Programme können dazu beitragen, die soziale Stabilität in den kriegsbetroffenen Gebieten zu stärken.
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