Die OPCW sorgt sich um die Zukunft erheblicher Bestände chemischer Waffen in Syrien.
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen erinnert Syrien an die Notwendigkeit, seinen Verpflichtungen gemäß der Chemiewaffen-Konvention nachzukommen. Die OPCW unterstreicht die Bedeutung der Standorte, die mit chemischen Waffen in Verbindung stehen, und hebt hervor, dass es ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Zukunft dieser Mittel gibt.
Das Sekretariat der Organisation betont die Notwendigkeit, die Sicherheit und den Erhalt der Materialien und Objekte chemischer Waffen auf dem gesamten Territorium Syriens zu gewährleisten. Die OPCW ist bereit, mit der syrischen Regierung und internationalen Partnern in diesen Fragen zusammenzuarbeiten.
Syrien trat 2013 der Chemiewaffen-Konvention bei und reichte seine ursprüngliche Erklärung zu seinem chemischen Waffenprogramm ein. Die OPCW hält diese Erklärung jedoch für unvollständig und ungenau, weshalb eine Sondergruppe zur Behebung der Unstimmigkeiten eingerichtet wurde. Die Organisation äußert ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Erklärung und des Erhalts chemischer Waffen.
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