Pakistan erklärt Afghanistan den offenen Krieg: Luftangriffe auf Kabul und Kandahar.

Pakistan erklärt Afghanistan den offenen Krieg: Luftangriffe auf Kabul und Kandahar
Pakistan erklärt Afghanistan den offenen Krieg: Luftangriffe auf Kabul und Kandahar

Kriegserklärung

Nach Angaben von Novyny.live: Am 27. Februar 2026 hat der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif vor dem Hintergrund von Grenzzwischenfällen einen 'offenen Krieg' mit Afghanistan erklärt. Diese Entscheidung folgte auf eine Eskalation des seit langem schwelenden Konflikts entlang der umstrittenen Durand-Linie. Die pakistanische Luftwaffe griff Ziele an, die nach ihren Angaben Stellungen der Taliban waren.

Bei den Luftschlägen wurden nach pakistanischen Angaben über 130 Kämpfer getötet und mehr als 200 verwundet. Die Angriffe galten mutmaßlichen Waffenlagern und militärischen Einrichtungen der Taliban in Städten wie Kabul, Kandahar und Paktia. Diese Eskalation bricht ein Waffenstillstandsabkommen, das seit Oktober 2025 gegolten hatte.

Die Lage in der Region

„Jetzt herrscht offener Krieg zwischen uns und euch... Die pakistanische Armee ist nicht von jenseits des Meeres gekommen. Wir sind eure Nachbarn, wir kennen jedes Detail von euch.“ – Khawaja Asif

Diese Aussage unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage und Pakistans Entschlossenheit, aktiv auf Bedrohungen durch die Taliban zu reagieren.

Die Spannung in der Region bleibt hoch. Bereits im September 2025 hatte Afghanistan den Internetzugang massiv eingeschränkt, was auf eine verstärkte Kontrolle des Informationsraums durch die Taliban hindeutete. Zudem unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin 2024 ein Gesetz, das den Taliban den Weg aus der Liste terroristischer Organisationen ebnen könnte – ein Schritt mit potenziellen geopolitischen Auswirkungen für die gesamte Region.

Die Kriegserklärung Pakistans markiert eine gefährliche Verschärfung des militärischen Konflikts, mit erheblichen Folgen für die Sicherheit beider Länder und ihrer Nachbarn. Der Bruch des erst kürzlich geltenden Waffenstillstands zeigt die Fragilität und Instabilität der Lage. Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft und regionaler Akteure werden nun entscheidend für die weitere Entwicklung des Konflikts und die Stabilität in Südasien sein.


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