Trump lädt Papst in seinen Friedensrat ein – wer noch auf der Liste steht.
Einladung an das Oberhaupt der katholischen Kirche
Nach Angaben von TSN.ua: Papst Leo XIV. wurde von US-Präsident Donald Trump eingeladen, einem neu gegründeten Friedensrat beizutreten. Dieses Gremium soll weltweit Konflikte lösen. Trump selbst übermittelte die Einladung und nannte als ursprüngliches Ziel die Beendigung des Gazakrieges. Der Rat wird mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet sein.
Die illustre Gästeliste des geplanten Gremiums
Laut Bloomberg erhielten am 19. Januar insgesamt 49 Staatschefs eine entsprechende Einladung. Unter ihnen ist auch der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, der als erster europäischer Leader seine Beitrittsdokumente unterzeichnet haben soll. Auch der russische Präsident Wladimir Putin wurde von Trump angefragt, eine Antwort aus Moskau steht jedoch aus. Ebenso erhielt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine offizielle Einladung. Der französische Präsident Emmanuel Macron hingegen lehnte die Mitgliedschaft in der Initiative bereits ab.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich vorsichtig zu dem Vorstoß:
'Der Papst hat die Einladung erhalten, und wir prüfen, wie wir vorgehen. Ich glaube, diese Frage erfordert etwas Bedenkzeit, bevor eine Antwort gegeben wird.' - Kardinal Parolin
Ob der Papst dem Friedensrat beitritt, ist somit noch völlig offen. Seine mögliche Teilnahme wird international mit Spannung verfolgt, da sie dem Gremium erheblich mehr Gewicht verleihen könnte. Die Initiative zeigt Trumps Bestreben, prominente globale Persönlichkeiten für die Lösung aktueller Krisen zu gewinnen. Eine Zusage des Papstes könnte die Legitimität des Rates stärken und den Dialog zwischen Konfliktparteien fördern. Die bereits erfolgten Absagen wie die von Macron deuten jedoch auch auf Skepsis in Teilen der Weltgemeinschaft hin.
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