10.000 Griwna extra: Neue Zulage für ukrainische Soldaten im Hinterland.

10.000 Griwna extra: Neue Zulage für ukrainische Soldaten im Hinterland
10.000 Griwna extra: Neue Zulage für ukrainische Soldaten im Hinterland

Mehr Geld für Kräfte im rückwärtigen Dienst

Nach Angaben von Novyny.live: Bereits im Juli 2026 greift eine neue finanzielle Regelung für die ukrainischen Streitkräfte. Konkret erhalten Soldatinnen und Soldaten, die im Hinterland eingesetzt sind, eine zusätzliche monatliche Zulage von 10.000 Griwna. Diese Maßnahme wurde durch den Befehl Nr. 232 des ukrainischen Verteidigungsministeriums vom 30. Juni 2026 offiziell in Kraft gesetzt. Die Zulage ist Teil einer Anhebung der Mindestbezüge für Militärangehörige: Ab Juli 2026 beträgt die finanzielle Grundsicherung mindestens 30.000 Griwna. Die Auszahlung der neuen Beträge soll bis spätestens zum 20. Juli 2026 erfolgen.

Allerdings gilt diese Vergünstigung nicht für alle Angehörigen der Armee. Folgende Personengruppen sind von der Sonderzahlung ausgeschlossen:

  • Soldaten, die sich vorübergehend nicht in ihrer Stammeinheit befinden,
  • Personal, das sich in der Verfügung der Vorgesetzten befindet (zur Disposition steht),
  • Militärangehörige, die eine Ausbildung auf Kadettenstellen absolvieren,
  • sowie Kräfte, die dem wechselnden Personalbestand zugeordnet sind.

Die Neuerung zielt also klar auf jene Soldaten ab, die aktiv ihren Dienst im rückwärtigen Raum versehen.

Unterstützung für die Angehörigen

Darüber hinaus kümmert sich der Staat um die Familien der Soldaten. So erhalten die Kinder von Militärangehörigen einen speziellen Gesundheitszuschuss von über 17.000 Griwna. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben der Regierung, sowohl die Kämpfer als auch deren engste Angehörige in der aktuellen, schwierigen Lage zu entlasten und zu fördern.

Die Einführung dieser Hinterland-Zulage ist ein weiterer Baustein der staatlichen Politik zur Verbesserung der sozialen Absicherung und zur Steigerung der Motivation der Truppe. Man erhofft sich davon eine Stärkung der Moral und eine höhere Identifikation mit dem Dienst. Die parallele finanzielle Unterstützung für die Familien macht zudem deutlich, dass das Wohlergehen der gesamten militärischen Gemeinschaft – nicht nur der Soldaten selbst – im Fokus der langfristigen Planung steht.


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