Partisanen zerstören russische Störsender: Angriff auf Funkmast bei Sewastopol.
Sabotage durch die Widerstandsbewegung 'Ateş'
Nach Angaben von UATV: Einheiten der Widerstandsbewegung 'Ateş' haben einen entscheidenden Sabotageakt gegen eine Kommunikationsanlage durchgeführt. Das Ziel war ein Funkturm nahe des Dorfes Gontscharne bei Sewastopol, auf dem die russischen Besatzer Antennen für Systeme der Radioelektronischen Kriegsführung (REB) installiert hatten. Diese Anlagen störten gezielt ukrainische Drohnen. Durch die Aktion der Partisanen wurde die Funktionsfähigkeit der REB-Systeme in diesem Gebiet vollständig unterbunden.
Den entscheidenden Schlag führten die Widerstandskämpfer aus, indem sie die Relais-Schränke am Fuß des Turms in Brand setzten. Ein Sprecher von 'Ateş' erklärte dazu:
„Dieser Mast war mit REB-Antennen ausgestattet, die unsere Drohnen gestört haben.“Die erfolgreiche Sabotage öffnete der ukrainischen Armee nun einen Luftkorridor für den effektiven Einsatz ihrer unbemannten Fluggeräte. Dies könnte die operative Lage auf der besetzten Krim erheblich verändern.
Eskalation der Kampfhandlungen auf der Krim
Der Vorfall reiht sich in eine Serie jüngster militärischer Ereignisse in der Region ein:
- Die Streitkräfte der Ukraine zerstörten auf der Krim Raketenkomplexe des Typs 'Triumph' und 'Panzir' der Russischen Föderation.
- Im Hafen von Noworossijsk, einer Basis der russischen Schwarzmeerflotte, wurde ein neu angelegter, getarnter Waffenlagerkomplex entdeckt.
Die Aktion von 'Ateş' unterstreicht die wachsende Aktivität ukrainischer Kräfte im Kampf gegen die russische Besatzung, insbesondere im Bereich der Drohnenkriegsführung. Sie zeigt auch, wie kritisch die Kontrolle über elektronische Störsysteme für den Erfolg militärischer Operationen ist. Diese Vorfälle deuten auf eine weitere Zuspitzung des Konflikts in der Schwarzmeerregion hin, die internationale Aufmerksamkeit erfordert.
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