So hoch werden die Renten im März 2026 ausfallen.
Neue Rentenhöhen ab März 2026 in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab März 2026 erhalten bestimmte Bevölkerungsgruppen in der Ukraine Rentenzahlungen in Höhe von 80 Prozent ihres früheren Gehalts. Die Mindestrente wird in diesem Zeitraum 2.595 Hrywnja betragen. Dieser Betrag entspricht dann auch dem gesetzlichen Existenzminimum für nicht erwerbstätige Personen. Um überhaupt einen Rentenanspruch zu erwerben, müssen Bürgerinnen und Bürger das gesetzliche Rentenalter von mindestens 60 Jahren erreicht und zudem 33 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Diese Regelungen sind Teil einer umfassenden Reform des ukrainischen Sozialsystems.
Vergünstigte Altersrente für Bergleute
Eine Sonderregelung gilt für Bergleute, die unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine vorzeitige und erhöhte Altersrente haben. Männliche Beschäftigte können diese beantragen, wenn sie mindestens 50 Jahre alt sind und über eine Berufserfahrung von 25 Jahren verfügen. Davon müssen mindestens zehn Jahre unter Tage oder in vergleichbar schweren Tätigkeiten abgeleistet worden sein. Für Frauen in diesem Berufsfeld gilt eine Mindestdienstzeit von 20 Jahren, wovon sieben Jahre und sechs Monate auf die entsprechend anspruchsvollen Tätigkeiten entfallen müssen; auch für sie gilt ein Mindestalter von 50 Jahren.
Im Jahr 2026 können Bergleute mit einer Mindestrente von 7.785 Hrywnja rechnen. Diese liegt damit deutlich über dem allgemeinen Rentenminimum für andere Bevölkerungsgruppen. Die maximale Rente wird 2026 bei 25.950 Hrywnja liegen. Dieser Höchstbetrag steht insbesondere langjährig Versicherten mit den entsprechenden Voraussetzungen für erhöhte Leistungen offen.
Zusammenfassend zielen die Neuerungen im ukrainischen Rentensystem ab März 2026 darauf ab, einen verbesserten sozialen Schutz für besonders vulnerable Gruppen zu gewährleisten. Dies betrifft vor allem Personen, die unter schweren Arbeitsbedingungen tätig waren, wie etwa im Bergbau.
Die geplanten Änderungen zeigen die Bemühungen des Staates, die soziale Absicherung für besonders schutzbedürftige Bürger zu verbessern, die unter risikoreichen Bedingungen gearbeitet haben.
Die erhöhten Leistungen für Bergleute könnten zudem ein wichtiger Anreiz sein, um jüngere Menschen für diese für die Volkswirtschaft kritische Branche zu gewinnen. Die Umsetzung dieser Reformen erfordert jedoch eine solide Finanzierung und eine sorgfältige Kontrolle, um mögliche negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt zu vermeiden.
Lesen Sie auch
- Staat springt ein: Bis zu 16 Millionen Griwna für zerstörte Betriebe in Odessa
- 500 Millionen für die Heizsaison: Wie Charkiw sich auf neue russische Angriffe vorbereitet
- Gehaltserhöhung für Soldaten auf bis zu 460.000 Griwna: EU-Kredite dafür tabu
- Hauptursache der Inflation in der Ukraine benannt: Diese Bevölkerungsgruppen trifft es am härtesten
- Kriegskosten treiben Russland in die Haushaltskrise: Defizit von 6 Billionen Rubel
- Europas Gebrauchtwagenmarkt: Chinesische E-Autos verlieren rasant an Wert – nach drei Jahren nur noch 38 Prozent

