Mehr Geld ab März: Neue Rentenbeträge für Kriegsveteranen und Menschen mit Behinderung in der Ukraine.
Rentenreform 2026: Höhere Zahlungen für bestimmte Gruppen
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 1. März 2026 erhalten ältere Menschen, Kriegsteilnehmer und Personen mit kriegsbedingten Behinderungen in der Ukraine erhöhte Renten. Die Anpassung ist Teil der staatlichen Maßnahmen, um besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen finanziell zu entlasten. Mit der neuen Regelung steigen die monatlichen Bezüge für viele Betroffene spürbar an.
Konkret liegt die Mindestrente für Kriegsveteranen nun bei 6.197 Griwna. Ziel dieser Erhöhung ist es, denjenigen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, die ihr Land verteidigt haben. Für Menschen, die durch den Krieg eine Behinderung erlitten haben, gelten folgende Rentensätze:
- Schwerbehinderte (Gruppe I): 18.885 Griwna
- Mittelschwer behinderte (Gruppe II): 15.494 Griwna
- Leicht behinderte (Gruppe III): 10.625 Griwna
Die gesetzliche Grundlage dafür bildet die Verordnung Nr. 236, die darauf abzielt, die soziale Absicherung dieser Personengruppen zu verbessern.
Obergrenzen und neue Berechnungsmethoden
Wichtig zu wissen: Die Mindesterhöhung pro Rente beträgt 100 Griwna, während die maximale Anhebung auf 2.595 Griwna gedeckelt ist. Diese Grenzen sollen die Stabilität des Rentensystems sichern. Zudem gibt es bei der diesjährigen Rentenindexierung eine Besonderheit: Unter dem Kriegsrecht wird der Teil der Rente, der über 25.950 Griwna liegt, nur mit einem reduzierten Faktor ausgezahlt.
Das reguläre Rentenalter in der Ukraine liegt bei 60 Jahren, wofür mindestens 33 Versicherungsjahre nötig sind. Neben den Beträgen ändern sich auch die Berechnungsgrundlagen, um die finanzielle Lage der Bedürftigsten zu verbessern. Diese Schritte könnten das Leben derer spürbar erleichtern, die unter den Folgen des Krieges besonders leiden.
Diese Anpassungen sind Teil der ukrainischen Regierungsbemühungen, sozial schwache Gruppen während des anhaltenden Krieges zu unterstützen. — Quelle unbekannt
Die Rentenerhöhung dient nicht nur der finanziellen Besserstellung, sondern auch der Anerkennung der Verdienste jener, die durch Kampfhandlungen Leid erfahren haben. In Zeiten der Unsicherheit und Instabilität können diese Maßnahmen die Lebensqualität von Veteranen und Behinderten deutlich verbessern und ein Signal der staatlichen Unterstützung senden. Die Begrenzungen bei der Indexierung zeigen jedoch auch, wie wichtig es ist, während der Krise das finanzielle Gleichgewicht des Landes zu wahren.
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