Ukrainische Renten steigen im März – doch nicht für alle.

Ukrainische Renten steigen im März – doch nicht für alle
Ukrainische Renten steigen im März – doch nicht für alle

Geplante Rentenanpassung im März 2024

Nach Angaben von Novyny.live: Im März 2024 werden die Rentenzahlungen in der Ukraine um etwa 12 Prozent angehoben. Diese Indexierung orientiert sich an der Inflationsrate und der Lohnentwicklung. Allerdings profitieren nicht alle Rentnerinnen und Rentner von der Erhöhung, da für bestimmte Personengruppen Ausnahmen gelten.

Die geplante Anpassung der Renten beträgt rund 12 Prozent. Es gelten jedoch Obergrenzen: Die Erhöhung darf 1.500 Hrywnja nicht überschreiten. Gleichzeitig ist ein Mindestbetrag von 100 Hrywnja festgelegt, sodass auch Bezieher sehr kleiner Renten eine minimale Steigerung erhalten.

Wer von der Erhöhung ausgeschlossen ist

Nach den neuen Regelungen erhalten Personen, die in den letzten drei Jahren in Rente gegangen sind, keine Anpassung. Ebenso ausgenommen sind Bezieher von Höchstrenten, die über 25.950 Hrywnja liegen. Zudem sind besondere Rentenarten, etwa für bestimmte Berufsgruppen, von der Indexierung ausgenommen.

Für Staatsbedienstete gilt eine separate Regelung: Ihre Pension orientiert sich zu 60 Prozent am letzten Gehalt. Diese Berechnung unterliegt nicht der allgemeinen Rentenanpassung, kann aber die Gesamthöhe ihrer Altersbezüge beeinflussen.

Insgesamt bringt der Frühling also Änderungen bei den ukrainischen Altersbezügen – allerdings mit Einschränkungen. Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen ist diese differenzierte Anpassung ein wichtiger, wenn auch nicht umfassender Schritt zur Stabilisierung der Einkommen. Betroffene sollten auf aktuelle Bekanntgaben der Behörden achten.

Die Rentenindexierung ist eine wichtige Maßnahme, um die Kaufkraft der Seniorinnen und Senioren in Zeiten hoher Inflation zumindest teilweise zu erhalten.

Die Ausnahmeregelungen werfen jedoch Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit innerhalb des Rentensystems auf. Zudem können sich Veränderungen bei den Alterseinkünften auf die Binnennachfrage und die gesamtwirtschaftliche Lage auswirken.


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