Die Renten für Menschen mit Behinderungen werden ab 2026 steigen: neue Beträge für Veteranen und Zivilpersonen.
Nach Angaben von ТСН: Ab dem 1. Januar 2026 beginnt in der Ukraine eine neue Phase der Erhöhung der sozialen Standards, die durch den Anstieg des Existenzminimums bedingt ist. Laut dem Haushaltsdekret für die Jahre 2026–2028 wird dies Auswirkungen auf die Höhe der minimalen Sozialleistungen haben.
Das Existenzminimum für Personen, die die Arbeitsfähigkeit verloren haben, wird von 2.361 Hrywnja auf 2.595 Hrywnja steigen. Diese Erhöhung wirkt sich automatisch auf die minimalen Renten und speziellen staatlichen Hilfen aus.
Behinderungsrenten: neue Auszahlungssummen
Besonders bemerkenswerte Änderungen werden Veteranen und denjenigen betreffen, deren Behinderung mit Kampfhandlungen verbunden ist. Da deren Leistungen auf der Grundlage des Existenzminimums berechnet werden, werden sie im Jahr 2026 folgende Beträge erhalten:
Gruppe I: 16.867,50 Hrywnja (Steigerung von 15.346,50 Hrywnja).
Gruppe II: 13.623,75 Hrywnja (anstatt 12.395,25 Hrywnja).
Gruppe III: 9.342 Hrywnja (früher 8.499,60 Hrywnja).
Darüber hinaus werden Veteranen und Teilnehmer von Kampfhandlungen, die 85 Jahre alt sind, eine monatliche adressierte Hilfe in Höhe von 650 % des Existenzminimums erhalten. Dies wird 16.867,50 Hrywnja betragen.
Für zivile Personen mit Behinderungen sind keine wesentlichen Änderungen in der Berechnungsformel vorgesehen, jedoch darf ihre minimale Rentenauszahlung nicht unter dem neuen Existenzminimum liegen — 2.595 Hrywnja.
Voraussetzungen für den Erhalt der Rente wegen Behinderung
Um eine Rente wegen Behinderung zu erhalten, muss die Person eine festgestellte medizinische Gruppe und den entsprechenden Versicherungszeitraum haben (von 1 bis 15 Jahren, je nach Alter zum Zeitpunkt des Entstehens der Behinderung). Der Staat hat die folgenden Prozentsätze festgelegt:
100 % — für Personen der Gruppe I;
90 % — für Personen der Gruppe II;
50 % — für Personen der Gruppe III.
Diese Differenzierung hilft, das Einkommensniveau der Bürger gemäß dem Verlustgrad ihrer Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten und sorgt für eine gerechte Verteilung der Haushaltsmittel.
Werden auch andere Sozialleistungen im Jahr 2026 steigen
Neben der Erhöhung der Mindestwerte im Januar wird im März 2026 eine jährliche Indexierung der Renten durchgeführt. Obwohl der genaue Koeffizient auf der Grundlage der Inflations- und des Anstiegs des durchschnittlichen Gehalts im vergangenen Jahr berechnet wird, deuten Expertenprognosen darauf hin, dass die Steigerung schneller sein könnte als in den vorangegangenen Jahren.
Außerdem werden Alterszulagen für Rentner, deren Zahlungen den Grenzwert von 10.340,35 Hrywnja nicht übersteigen, weiterhin bestehen. Bürger über 70, 75 und 80 Jahre erhalten entsprechende monatliche Ausgleichszahlungen, die zu der Grundrente addiert werden.
Somit werden die geplanten Erhöhungen der sozialen Standards im Jahr 2026 das Wohlergehen nicht nur der Veteranen und Personen mit Behinderungen, sondern auch der zivilen Rentner verbessern. Es wird erwartet, dass die Neuerungen helfen, Zahlungen mit den realen Bedürfnissen der Bevölkerung zu verknüpfen, was wiederum die soziale Spannung in der Gesellschaft verringern wird. Die systematischen Änderungen, die von der Regierung eingeführt wurden, unterstreichen ihre Absicht, die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen. Der Überprüfung der Ansätze für soziale Zahlungen geht eine ständige Analyse der Situation und der Bedürfnisse der Menschen voraus, die den Weg zu einem gerechteren System der sozialen Unterstützung eröffnet.
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