Ab März 2026 steigen die Renten um 12,1 Prozent: Wer im neuen Jahr eine Neuberechnung erwarten kann.

Ab März 2026 steigen die Renten um 12,1 Prozent: Wer im neuen Jahr eine Neuberechnung erwarten kann
Ab März 2026 steigen die Renten um 12,1 Prozent: Wer im neuen Jahr eine Neuberechnung erwarten kann

Neuregelung für erwerbstätige Ruheständler

Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 1. April 2026 wird in der Ukraine die Rentenanpassung für jene Senioren umgesetzt, die trotz Rentenbezugs weiterhin berufstätig sind. Diese Maßnahme sieht vor, dass erwerbstätige Rentner künftig alle zwei Jahre eine Überprüfung ihrer Bezüge beantragen können. Nach aktuellen Bestimmungen erfolgt eine automatische Neuberechnung dann, wenn die betroffene Person nach der letzten Anpassung weitergearbeitet hat und bis zum 1. März des jeweiligen Anpassungsjahres eine Versicherungszeit von 24 Monaten nachweisen kann.

Erhöhung der Zahlungen und Inflationsausgleich

Darüber hinaus ist zum 1. März 2026 eine Anhebung der Rentenleistungen um 12,1 Prozent geplant. Diese Erhöhung ist Bestandteil des Indexierungssystems, dessen Grundlage 2004 im Gesetz 'Über die obligatorische staatliche Rentenversicherung' festgelegt wurde. Wichtig zu wissen: Die Inflationsrate des Vorjahres lag bei 8,1 Prozent. Im Jahr 2017 wurde eine Rentenreform durchgeführt, die die gesetzliche Regelung zur Indexierung wieder in Kraft setzte.

Denys Uljutin, ein Vertreter der Regierung, erklärte: 'Die Neuberechnung wird ab dem 1. März durchgeführt. Derzeit schließen wir die Berechnungen und die Ausarbeitung des Rechtsakts ab, der dem Kabinett vorgelegt wird. Für alle Rentner wird dann die Anpassung vorgenommen.'

Die Rentenanpassung erfolgt ab dem ersten Tag des Monats, in dem der Rentner den Antrag stellt – sofern dieser bis einschließlich zum 15. des Monats eingereicht wird. Wird der Antrag nach dem 15. gestellt, tritt die Neuregelung erst ab dem ersten Tag des Folgemonats in Kraft. Dies gibt berufstätigen Senioren die Möglichkeit, Zahlungen zu erhalten, die ihren aktuellen Versicherungszeiten und finanziellen Bedürfnissen besser entsprechen.

Diese Änderungen im ukrainischen Rentensystem können die finanzielle Situation erwerbstätiger Rentner spürbar verbessern, da die zweijährliche Anpassung sicherstellt, dass die Bezüge die Entwicklung des Versicherungsverlaufs widerspiegeln. Die Erhöhung um 12,1 Prozent soll zudem die Kaufkraftverluste durch Inflation ausgleichen – ein wichtiger Schritt in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Die Entscheidung der Regierung zur Neuberechnung und Indexierung unterstreicht das Bestreben, die soziale Absicherung der ukrainischen Rentner zu stärken.


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