Frist bis 1. April 2026: Rentnern im Ausland und in den besetzten Gebieten droht der Verlust ihrer Zahlungen.
Voraussetzungen für den Erhalt der Rente
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. April 2026 riskieren ukrainische Rentner, die im Ausland oder in den vorübergehend besetzten Gebieten (ORDLO) leben, ihre Rentenansprüche zu verlieren, wenn sie nicht nachweisen, dass sie keine Zahlungen aus Russland beziehen. Grundlage ist die Verordnung Nr. 126, die von den Betroffenen verlangt, eine entsprechende Erklärung abzugeben. Fehlt diese Bestätigung, können die Rentenzahlungen eingestellt werden. Dies betrifft insbesondere Menschen, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten oder in den besetzten Regionen ausharren.
Um die Rente weiterhin zu erhalten, müssen die Betroffenen bis zum genannten Stichtag belegen, dass sie keine russischen Gelder bekommen. Diese Meldepflicht gilt jährlich und ist eine zentrale Hürde für viele Rentner. Wer ins Ausland gezogen ist oder in den besetzten Gebieten lebt, muss zudem jedes Mal eine Videoidentifikation durchlaufen, um seinen Status zu bestätigen. Ohne diese Prozedur droht ebenfalls der Zahlungsstopp.
Finanzielle Hilfen für Rentner
Im Jahr 2023 erhalten bestimmte Ukrainer eine zusätzliche Unterstützung von 2.600 Griwna. Außerdem wurde die Mindestrente für einige Personengruppen auf 7.800 Griwna angehoben. Diese Aufstockung soll besonders denjenigen helfen, die auf staatliche Gelder angewiesen sind. Dennoch bleibt die Einhaltung der neuen Regeln eine große Herausforderung.
Um Komplikationen zu vermeiden, müssen Rentner die Vorschriften zur Bestätigung fehlender russischer Zahlungen genau beachten und die geforderte Identifikation fristgerecht durchführen. Nur wer alle Schritte rechtzeitig erledigt, sichert sich seinen Rentenanspruch in einem sich ständig ändernden Rechtsrahmen.
Angesichts der neuen Auflagen sollten ukrainische Rentner im Ausland oder in den besetzten Gebieten besonders auf Termine und Verfahren achten, um ihre Rente nicht zu verlieren. Quelle: Analyseartikel.
Die Situation bedeutet eine zusätzliche Belastung für Menschen, die bereits unter Krieg und Instabilität leiden. Die neuen Regeln machen deutlich, wie wichtig eigeninitiatives Handeln ist, um die eigene finanzielle Sicherheit zu wahren – gerade in Zeiten wechselnder Gesetze.
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