Pentagon schließt Pressefotografen aus Kriegs-Briefings aus.
Keine Akkreditierung mehr für Bildjournalisten
Nach Angaben von TSN.ua: Nachdem unvorteilhafte Aufnahmen von Verteidigungsminister Pete Hegseth veröffentlicht wurden, hat das US-Verteidigungsministerium eine neue Regelung erlassen. Fotografen wird der Zutritt zu Pressebriefings über den Krieg der USA und Israels gegen den Iran nun verwehrt. Den Anstoß gab ein Briefing am 2. März, bei dem der Minister erstmals seit der Tötung des Ayatollah Ali Khamenei am 28. Februar öffentlich sprach. Auch die für den 4. und 10. März geplanten Termine fanden bereits ohne Bildberichterstatter statt. Diese Maßnahme fällt in eine Phase erhöhter diplomatischer und militärischer Spannungen.
Kritik an der restriktiven Informationspolitik
Pentagon-Sprecherin Kingsley Wilson bestätigte die geänderte Akkreditierungspraxis und begründete sie mit:
„Um den Platz im Pentagon-Briefingraum optimal zu nutzen, erlauben wir nur einem Vertreter pro Nachrichtenagentur die Teilnahme, und dieser benötigt keine Akkreditierung.“Diese Praxis stieß bei Medienvertretern auf scharfe Kritik. Julian E. Barnes, Reporter der New York Times, äußerte Bedenken:
„Diese Politik untergräbt die verfassungsmäßig garantierten Rechte auf Pressefreiheit und ein faires Verfahren.“
Der Schritt des Pentagon verdeutlicht die zunehmend angespannte Beziehung zwischen Regierungsstellen und der Presse, insbesondere bei der Berichterstattung über sensible internationale Konflikte wie den mit dem Iran.
Die Situation könnte erhebliche Auswirkungen auf die Berichterstattung über militärische Operationen haben. Ein eingeschränkter Journalistenzugang beeinträchtigt möglicherweise die öffentliche Meinungsbildung und die Transparenz staatlichen Handelns. Das Verbot für Fotografen wirft grundsätzliche Fragen auf: Wo verläuft die Grenze zwischen Sicherheitserwägungen, Informationskontrolle und der für eine Demokratie essenziellen Pressefreiheit?
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