Friedensgespräche in den Emiraten gescheitert: Woran Russland und die Ukraine scheiterten.
Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Die Gespräche zwischen Moskau und Kiew zur Beendigung des Krieges in der Ukraine sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ergebnislos zu Ende gegangen. Obwohl die Verhandlungen zwei Tage andauerten, konnten sich die Seiten in drei zentralen Punkten nicht einigen:
- die Übertragung ukrainischer Territorien,
- Sicherheitsgarantien für die Ukraine,
- die Einstellung der Kampfhandlungen.
Es hatte mehrere Monate der Überzeugungsarbeit des Weißen Hauses gebraucht, um beide Seiten überhaupt zu diesem Dreierformat zu bewegen. Grundlage für das Treffen in Abu Dhabi waren frühere Gespräche zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die in Davos stattgefunden hatten.
Der Kreml machte unmissverständlich klar, dass eine dauerhafte Regelung nur möglich sei, wenn die territoriale Frage gelöst wird. Wie der Berater des russischen Präsidenten, Yuri Ushakov, betonte:
„Ohne diesen Aspekt können weitere Verhandlungen nicht effektiv sein.“ - Yuri Ushakov
Die Lage am Kernkraftwerk Saporischschja
Die Sicherheit des größten Atomkraftwerks Europas, des AKW Saporischschja, bleibt ein zentraler Streitpunkt im Konflikt. Die Gespräche in den Emiraten endeten jedoch, ohne dass in irgendeinem der Kernpunkte eine Annäherung gelang.
Das Scheitern dieser Verhandlungen unterstreicht die verfahrene Lage und die tiefen Gräben im Ukraine-Krieg. Die festgefahrenen Positionen in den Schlüsselfragen lassen kurzfristig keine Entspannung erwarten und werfen Zweifel an der Sinnhaftigkeit neuer Gesprächsrunden ohne substanzielle Positionsänderungen auf. Die diplomatische Blockade spiegelt die militärische Pattsituation wider.
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