Vermögensübertragung auf die Ehefrau 2026: Drei legale Optionen und ihre Kosten.
Rechtliche Möglichkeiten der Vermögensübertragung im Jahr 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 eröffnet sich für Ehemänner in der Ukraine die Option, Vermögenswerte auf ihre Ehefrauen zu übertragen. Diese geplante Gesetzeslage bietet Ehepaaren neue Gestaltungsmöglichkeiten. Entscheidend ist dabei die Wahl einer rechtskonformen Methode, deren Kosten je nach Übertragungsweg variieren können.
Drei legale Wege der Eigentumsübertragung
Für die Übertragung von Immobilien stehen grundsätzlich drei Vertragsarten zur Verfügung:
- Ein Schenkungsvertrag
- Ein Kaufvertrag
- Ein Ehegüterteilungsvertrag
Bei einer Schenkung fallen keine Steuern an, sofern beide Ehepartner steuerlich in der Ukraine ansässig sind. Die notariellen Kosten belaufen sich hier jedoch auf etwa 6.000 bis 10.000 Hrywnja. Ist mindestens ein Partner steuerlich nicht in der Ukraine ansässig, werden 18% Einkommensteuer und ein 5%iger Militärbeitrag fällig.
Beim Kaufvertrag entfällt die Steuer, wenn es sich um den ersten Verkauf einer Immobilie im laufenden Jahr handelt oder die Besitzzeit mehr als drei Jahre beträgt. Die Kosten setzen sich hier aus einer 1%igen Abgabe an den Pensionsfonds, etwa 10.000 Hrywnja für den Notar und einer 1%igen staatlichen Gebühr zusammen.
Die dritte Option ist der Ehegüterteilungsvertrag. Auch hierbei werden keine Steuern oder Abgaben erhoben. Die notariellen Kosten liegen in diesem Fall bei ungefähr 10.000 bis 14.000 Hrywnja.
Zusammenfassend stehen Ehemännern, die 2026 Vermögen übertragen möchten, verschiedene legale Wege offen, um Steuerlasten zu vermeiden. Sie müssen jedoch mit den notariellen Gebühren für den jeweiligen Prozess rechnen.
Diese Regelungen können die finanzielle Planung ukrainischer Ehepaare erheblich beeinflussen, da sie mehr Flexibilität im Umgang mit gemeinsamen Vermögenswerten schaffen. Für Eheleute ist es ratsam, alle Aspekte – von den Notarkosten bis zu möglichen Steuerpflichten – sorgfältig abzuwägen, um die für ihre Situation optimale Lösung zu finden. Solche Übertragungen sind stets im Kontext des geltenden Zivil- und Steuerrechts zu betrachten.
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