Die ‚eQueue‘ für Lkw: Neue Regeln für die Grenzüberquerung und prioritäre Fracht.

Die ‚eQueue‘ für Lkw: Neue Regeln für die Grenzüberquerung und prioritäre Fracht
Die ‚eQueue‘ für Lkw: Neue Regeln für die Grenzüberquerung und prioritäre Fracht

Das Ministerium für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien der Ukraine hat neue Regeln für die Nutzung des Dienstes ‚eQueue‘ für den Güterverkehr genehmigt.

Wie sich die Bedingungen für die Grenzüberquerung mit dem Dienst ‚eQueue‘ ändern werden, wurde auf dem Regierungsportal erklärt.

Für wen die neuen Regeln die Grenzüberquerung beschleunigen

Das Ziel der neuen Regeln ist es, das Warten in der Schlange vorhersehbarer zu machen und wichtigen Frachten Priorität zu geben. Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten für den Wiederaufbau der Ukraine und dem Leiter des Ministeriums für regionale Entwicklung, Oleksii Kuleba, wird das Update des Systems den Transportunternehmen ermöglichen, die Grenze zu einem genau festgelegten Zeitpunkt zu überqueren, und der Prozess selbst wird transparenter und bequemer.

Die Regeln sehen einen prioritärn Zugang zu den Grenzübergangsstellen für Lkw vor:

  • mit verderblichen Lebensmitteln;
  • mit Transitdeklaration T1 oder Carnet TIR;
  • von Unternehmen mit dem Status 'Zugelassener Wirtschaftsoperator' (AEO).

Das Verhältnis solcher Ladungen wird durch die Formel bestimmt: 1 AEO/T1/MDP-Fahrzeug mit verderblichem Produkt; 1 Fahrzeug mit verderblichem Produkt; 1 AEO/T1/MDP-Fahrzeug; 5 Lkw ohne Priorität.

Direktoren der Sicherheits- und Verteidigungskräfte der Ukraine, die aus dienstlichen Gründen unterwegs sind, können die Grenze vorrangig überqueren.

Was sich für alle Transportunternehmen ändern wird

Eine weitere wichtige Neuerung sind Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vorhersehbarkeit der Warteschlange. Es geht darum, Fälle zu verhindern, in denen Transportunternehmen ‚vorsorglich‘ einen Platz reservieren, ohne tatsächlich einen Transport zu planen, was chaotische Verzögerungen verursacht, insbesondere in Zeiten massiver Absagen oder Terminverschiebungen.

Zu diesem Zweck wird die Anzahl der Verschiebungen und Stornierungen im System begrenzt. Insbesondere kann die Warteschlange nur einmal alle 60 Tage für jedes Lkw-Fahrzeug verlängert werden, und die Ankunftszeit am Grenzübergang kann nur einmal um 4, 6, 8 oder 10 Stunden verschoben werden.

Ein Platz in der Warteschlange kann storniert werden, aber bei Verstößen blockiert das System automatisch die erneute Registrierung dieses Fahrzeugs für 2 Wochen. Dies geschieht, wenn:

  • zweimal ohne Stornierung nicht in der Warteschlange erscheint;
  • dass Fahrzeug die Grenze ohne Eintrag in die ‚eQueue‘ überquert;
  • falsche Daten über den Fahrer, die Fracht oder das Transportmittel angegeben werden;
  • angegeben wird, dass das Fahrzeug leer ist, obwohl es beladen war;
  • der Platz zweimal storniert wurde, während das Fahrzeug bereits auf dem Weg zum Grenzübergang war;
  • der Benutzer die Warteschlange zweimal im Monat weniger als einen Tag vor der Abfahrt storniert hat.

Derzeit passt das Team der ‚eQueue‘ die technischen Funktionen des Systems an die genehmigten Anforderungen an. Insgesamt funktioniert der Dienst für lizenzierte Lkw und Busse an Grenzübergangsstellen mit allen Ländern. Seit dem Start haben mehr als 2,2 Millionen Fahrzeuge den Online-Warteschlangenservice genutzt, darunter über 200.000 Busse.

Früher berichteten wir, dass für die meisten Bürger der Ukraine die Überquerung der Staatsgrenze nur mit einem Reisepass möglich ist. Die ermäßigten Bedingungen, die zu Beginn des großangelegten Übergriffs eingeführt wurden, als es erlaubt war, mit einem nationalen Pass aus dem Land zu reisen, gelten nicht mehr.

Wir berichteten auch, dass in der Ukraine ein neues System für den Ticketverkauf für internationale Busreisen eingeführt werden soll. Die Regierung arbeitet an der Erstellung einer mobilen Anwendung, die es ermöglicht, Fahrkarten nur bei zuverlässigen und geprüften Verkehrsunternehmen zu kaufen.

Zusammenfassung

Die neuen Regeln für die Nutzung des ‚eQueue‘-Services für den Güterverkehr sollen einen transparenteren und schnelleren Grenzübertritt gewährleisten, indem sie wichtigen Frachten Priorität einräumen und die Bedingungen für alle Transportunternehmen verbessern. Die geänderten Bedingungen sehen neue Priorisierungsregeln vor und begrenzen den Missbrauch des Warteschlangenmanagementsystems, um die Effektivität des Prozesses zu gewährleisten.


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