Kolumbianer in ukrainischer Gefangenschaft: 'Für die Russen waren wir nur Kanonenfutter'.
Nach Angaben von ТСН: Die Bürger Kolumbiens, die in Gefangenschaft ukrainischer Truppen am Pokrowskij-Abschnitt geraten sind, rufen ihre Landsleute auf, den russischen Rekrutierern nicht zu glauben.
Ein Video mit dem Verhör der Gefangenen wurde vom 425. separaten Sturm-Bataillon 'Skelja' veröffentlicht.
Schema des Betrugs: '10 Millionen Pesos für Schutz'
Einer der Festgenommenen erzählte, dass er in Dubai gearbeitet hatte, als er von einem 'vorteilhaften Jobangebot' in Russland hörte. Ihm wurde eine Stelle als Schweißer oder Sicherheitsmann in einem Gasverarbeitungswerk mit einem Gehalt von $2.500 (ungefähr 10 Millionen kolumbianischen Pesos). versprochen.
Der Weg führte über Bogotá und Istanbul nach Ufa, doch die Realität stellte sich als ganz anders heraus.
'Als wir in Ufa ankamen, wurden uns Pässe, Telefone und alle Dokumente abgenommen. Nach drei Tagen setzten sie uns in einen Bus und fuhren etwa 36 Stunden in unbekannte Richtung', erinnert sich einer der Gefangenen.
Die Männer behaupten, dass sie keinen Cent bezahlt bekommen haben, obwohl ihnen ein Vorschuss nach 15 Tagen versprochen wurde.
'Geh oder stirb'
Anstelle von Werkzeugen erhielten die Kolumbianer Militäruniformen, Gewehre und Funkgeräte. Sie wurden in einen Bunker gebracht, in dem es viele Ratten gab, und erhielten den Befehl, vorwärts zu gehen.
Nach den Aussagen eines Gefangenen wurden sie von russischen Kommandanten per Drohne aus der Ferne gesteuert, die ihnen mit Bestrafung drohten, falls sie gehorchten.
'Als ich versuchte, zu sitzen, rief der Drohnenbetreiber: 'Entweder du gehst oder du stirbst...' Über uns schwebte ständig eine Drohne mit Sprengstoff. Wenn wir versucht hätten zu fliehen, hätten sie uns getötet', erzählt der Mann.
Der Tod eines Freundes und Hunderte Leichen
Der Mann erinnert sich mit Tränen, wie er diesen 'Job' seinen Freund Lucito empfohlen hat. Er wurde ihm vor den Augen getötet.
'Ich sagte zu ihm: 'Lucito, lass uns gehen, das ist ein guter Job, sie zahlen gut'. Lucito wurde getötet... Ich habe über 300 Tote gesehen, zerfetzte Leichname', sagt er.
Retten in der Gefangenschaft
Die Kolumbianer behaupten, keinen einzigen Schuss abgegeben zu haben. Sie versteckten sich vier Tage lang ohne Essen und Wasser in einer Grube, bis sie ukrainische Soldaten trafen.
'Als wir die Soldaten sahen, fragte ich: 'Ukraine?'. Sie richteten ihre Waffen auf uns, wir hoben die Hände und sagten: 'Nein, Hilfe, helft uns!'. Und wir ergaben uns', erzählt der Mann.
Er nannte auch die Namen der Rekrutierer – Sergeant Kurt, Jamie und Sergeant Mike – und forderte dazu auf, ihnen niemals zu glauben, denn für die Russen sind Ausländer einfach 'Kanonenfutter'.
Erinnern wir uns daran, dass die ukrainischen Soldaten des 57. separaten motorisierten Infanteriebataillons einen Söldner der russischen Armee aus Kenia gefangen genommen haben. Der Gefangene heißt Evans, ist 36 Jahre alt und ein Leichtathlet aus Kenia. Er behauptet, dass ihn ein Sportagent mit drei weiteren Kenianern zu einer Touristentour nach St. Petersburg eingeladen hat, die von Russland finanziert wurde.
Diese Nachricht unterstreicht die Gefahr, der Ausländer ausgesetzt sind, die unter den Einfluss russischer Rekrutierer geraten. Diese Situation deckt die gesamte Wahrheit über die Betrugspläne auf, die verwendet werden, um Menschen in Konfliktgebiete zu locken, wo ihr Leben bedroht sein kann. Männer, die diese Tragödie überlebt haben, rufen andere dazu auf, nicht in die Fallen des Betrugs zu tappen und ihren Instinkten in zweifelhaften Situationen zu vertrauen.
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