Im Alter von 97 Jahren: Ehrenoberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Patriarch Filaret, verstorben.

Im Alter von 97 Jahren: Ehrenoberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Patriarch Filaret, verstorben
Im Alter von 97 Jahren: Ehrenoberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Patriarch Filaret, verstorben

Abschied von einem geistlichen Führer

Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. März 2023 ist Patriarch Filaret, das Ehrenoberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, im Alter von 97 Jahren gestorben. Die Todesursache war eine Verschlimmerung chronischer Erkrankungen. Die Nachricht von seinem Tod hat Gläubige und die ukrainische Gemeinschaft tief getroffen.

Letzte Ehre und Trauerfeierlichkeiten

Bereits am 20. März 2023 begannen die Trauerfeierlichkeiten für Filaret in der Michaelkathedrale. Viele Gläubige kamen, um dem geistlichen Oberhaupt die letzte Ehre zu erweisen. Am 22. März 2023 fand im Sankt-Michaelskloster mit der goldenen Kuppel ein morgendlicher Gedenkgottesdienst statt. Die Menschen nutzten die Gelegenheit, um zu beten und an seinen Beitrag zur Entwicklung der orthodoxen Kirche in der Ukraine zu erinnern. Um 11:00 Uhr desselben Tages setzte sich ein Trauerzug vom Michaelskloster in Bewegung, um den Patriarchen auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Auch international wurde der Tod betrauert: US-Außenminister Marco Rubio sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus. In einer Stellungnahme hieß es:

„Wir trauern um Seine Heiligkeit Patriarch Filaret und sprechen dem ukrainischen Volk sowie allen Gläubigen der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde unser aufrichtiges Beileid aus.“ – Marco Rubio

Diese Worte unterstreichen die Bedeutung des Patriarchen, die weit über die Ukraine hinausreicht und auch die internationale Gemeinschaft erreicht.

Patriarch Filaret hat während seines Wirkens maßgeblich die moderne orthodoxe Kirche in der Ukraine geprägt. Er förderte ihre Unabhängigkeit und ihren Fortbestand in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. Sein Tod ist ein schwerer Verlust – nicht nur für die Gläubigen, sondern für die gesamte ukrainische Gesellschaft, die inmitten aktueller Herausforderungen nach Zusammenhalt und Einheit strebt.

Die große Zahl von tausenden Menschen, die an den Trauerfeierlichkeiten teilnahmen, zeigt, welchen Einfluss und welche Wertschätzung er sich im Laufe seines Lebens erworben hat.


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